Startseite » Forex » Goldpreis LBMA: Verkaufszahlen Interpretation
Symbolbild, KI-generiert

Goldpreis LBMA: Verkaufszahlen Interpretation

Der Goldkurs bleibt trotz eines Waffenstillstands im Nahen Osten robust. Ein schwächelnder US-Dollar gleicht den Wegfall der geopolitischen Risikoprämie aus und stützt das Edelmetall.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Schwacher US-Dollar stützt Goldpreis
  • Waffenstillstand USA-Iran ohne dauerhaften Effekt
  • Stetige Goldkäufe durch Zentralbanken
  • Technische Unterstützung bei 4.700 US-Dollar

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hätte den Goldpreis eigentlich unter Druck setzen müssen. Schließlich fällt damit ein zentraler geopolitischer Unsicherheitsfaktor weg. Dass das Edelmetall am Donnerstagmorgen dennoch stabil auf hohem Niveau notiert, liegt an einer deutlichen Gegenbewegung am Devisenmarkt.

Aktuell konsolidiert der Spot-Preis knapp über der Marke von 4.700 US-Dollar. Zwar schoss der Kurs am Mittwoch nach den Nachrichten aus dem Nahen Osten kurzzeitig in Richtung 4.800 US-Dollar, pendelte sich aber rasch wieder ein. Der Hauptgrund für diese Widerstandsfähigkeit ist der schwächelnde US-Dollar. Der Dollar-Index (DXY) gab spürbar nach und fiel auf ein Vier-Wochen-Tief. Ein günstigerer Greenback macht Gold für Käufer aus anderen Währungsräumen attraktiver und gleicht den Wegfall der sogenannten Kriegs-Prämie nahezu vollständig aus.

Ölpreis-Rutsch und Zentralbanken

Neben dem Devisenmarkt verarbeiten Händler einen starken Rückgang bei den Rohölpreisen. WTI-Öl verbilligte sich um rund 16 Prozent. Ein solcher deflationärer Impuls bremst normalerweise das zinslose Edelmetall. Allerdings preisen die Märkte weiterhin Zinssenkungen der US-Notenbank Fed im Jahresverlauf ein, was den Goldkurs nach unten absichert.

Zusätzlich sorgt die physische Nachfrage für ein solides Fundament. Zentralbanken aus Schwellenländern wie der Türkei und Russland kaufen Berichten zufolge weiterhin rund 60 Tonnen Gold pro Monat. Diese stetigen Käufe fangen parallel auftretende Kapitalabflüsse aus westlichen ETFs auf.

Wichtige Marken und Ausblick

Aus technischer Sicht testet das Edelmetall derzeit die psychologisch wichtige Unterstützung bei 4.700 US-Dollar. Solange diese Marke hält, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt, der seit Jahresbeginn ein Plus von fast neun Prozent generiert hat.

Im weiteren Tagesverlauf rücken nun makroökonomische Daten in den Fokus. Die anstehende Veröffentlichung der US-BIP-Daten für das vierte Quartal sowie des Kern-PCE-Preisindex liefert die nächsten konkreten Impulse für den Handel. Setzt der Dollar seine Talfahrt im Zuge dieser Zahlen fort, ist ein kurzfristiger Test der 4.750-Dollar-Marke wahrscheinlich.

Anzeige

Stand heute, 9. Oktober: Goldpreis LBMA – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Goldpreis LBMA investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 9. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Goldpreis LBMA: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Goldpreis LBMA

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/