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Goldpreis LBMA: 4.617 Dollar bei Inflations-Druck

Trotz Rekordkäufen von Zentralbanken belastet die US-Inflation den Goldpreis. Zinssenkungen sind ausgepreist, eine weitere Erhöhung rückt näher.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • US-Inflation bremst Gold-Rallye aus
  • Zentralbanken kaufen Rekordmengen Gold
  • Gold-ETFs verzeichnen Milliardenzuflüsse
  • Charttechnische Unterstützung bei 4.500 Dollar

Zentralbanken kaufen in Rekordmengen, ETF-Investoren kehren zurück – und trotzdem gibt der Goldpreis nach. Am Markt prallen derzeit zwei gegensätzliche Kräfte aufeinander. Während die physische Nachfrage historisch hoch bleibt, zwingt eine hartnäckige US-Inflation die Anleger zu einer schmerzhaften Neubewertung der Zinslandschaft.

Die jüngsten US-Preisdaten haben die Hoffnungen auf eine baldige geldpolitische Lockerung zunichte gemacht. Im April verzeichneten die Erzeugerpreise den stärksten Anstieg seit Anfang 2022. Treiber sind vor allem die gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Konflikts. Parallel dazu beschleunigte sich die Verbraucherinflation auf 3,8 Prozent.

Zinssenkungen für das laufende Jahr sind am Markt mittlerweile vollständig ausgepreist. Stattdessen taxieren Händler die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung bis Dezember auf fast 30 Prozent. Dieser hawkishe Schwenk der Federal Reserve stärkt den Dollar und drückt das Edelmetall aktuell auf ein Niveau von rund 4.617 US-Dollar je Unze.

Physische Nachfrage stützt den Kurs

Ein tieferer Absturz bleibt bislang aus, weil institutionelle Käufer den Markt stützen. Im ersten Quartal erwarben Zentralbanken netto 244 Tonnen Gold. Die globale Gesamtnachfrage kletterte laut World Gold Council auf einen Rekordwert von gut 1.230 Tonnen.

Im April zogen auch private und institutionelle Anleger nach. Physisch hinterlegte Gold-ETFs verzeichneten weltweite Zuflüsse in Höhe von 6,6 Milliarden US-Dollar. Besonders europäische Fonds profitierten von der Umschichtung, da Investoren Schutz vor geopolitischen Risiken und schwächelnden lokalen Aktienmärkten suchten.

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Blick auf die Charttechnik

Nach dem historischen Hoch von über 5.400 US-Dollar im Januar durchläuft das Edelmetall eine ausgedehnte Konsolidierung. Charttechnisch bewegt sich der Kurs in einer engen Spanne. Auf der Unterseite gilt die Marke von 4.500 US-Dollar als entscheidende Unterstützung.

Nach oben hin blockiert der Widerstand bei 4.700 US-Dollar einen schnellen Ausbruch. Marktbeobachter werten den aktuellen Rücksetzer eher als strategische Akkumulationszone denn als Trendwende. Die Analysten von J.P. Morgan prognostizieren für das vierte Quartal einen Durchschnittspreis von 5.055 US-Dollar.

Der nächste Impulsgeber steht bereits im Kalender. Am 21. Mai liefern die neuen Einkaufsmanagerindizes für Industrie und Dienstleistungen frische Indikationen zur US-Wirtschaft. Fällt das Wachstum schwächer aus als gedacht, könnte dies den Zinsdruck lindern und dem Goldpreis neuen Spielraum verschaffen.

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