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Symbolbild, KI-generiert

Goldpreis LBMA: Modi ruft zu Kaufstopp auf

Gold fällt vor US-Inflationsdaten auf 4.700 Dollar. Indiens Premier ruft zu Kaufstopp auf, während Barrick Gold Rekordzahlen meldet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gold fällt auf 4.700 Dollar
  • US-Inflationsdaten im Fokus
  • Indien ruft zu Goldkaufstopp auf
  • Barrick Gold mit Rekordquartal

Gold startete schwächer in den Dienstagshandel. Nach einem Drei-Wochen-Hoch bei knapp 4.775 US-Dollar setzten erste Gewinnmitnahmen ein. Der starke US-Dollar drückt auf die Notierungen. Die Folge: Anleger positionieren sich neu.

Warten auf die US-Inflation

Am europäischen Spotmarkt rutschte die Feinunze am Morgen auf 4.700 Dollar ab. Das entspricht einem Minus von 0,7 Prozent. Der Markt blickt gespannt auf die anstehenden US-Verbraucherpreise. Analysten erwarten für April einen Anstieg um 0,4 Prozent. Eine heiße Inflationsrate könnte den jüngsten Renditeanstieg bei Anleihen weiter anfachen. Das würde Gold unmittelbar unter Druck setzen.

Gegenwind aus Indien

Abseits der US-Geldpolitik belasten politische Faktoren den physischen Markt. Indiens Premierminister Narendra Modi rief seine Bürger öffentlich zu einem Kaufstopp für Gold auf. Das hat Gewicht. Indien importierte im abgelaufenen Fiskaljahr Edelmetall für fast 72 Milliarden Dollar. Parallel dazu schwinden die Hoffnungen auf eine schnelle diplomatische Lösung im Iran-Konflikt. US-Präsident Donald Trump wies einen neuen Vorschlag aus Teheran scharf zurück.

Barrick Gold liefert Rekordzahlen

Rückenwind kommt derweil aus dem Minensektor. Barrick Gold präsentierte starke Quartalszahlen und trieb die eigene Aktie um fast neun Prozent nach oben. Der Umsatz sprang im ersten Quartal auf 5,22 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 1,65 Milliarden Dollar.

Der Produzent profitierte massiv vom hohen Preisniveau. Barrick realisierte durchschnittlich 4.823 Dollar je Unze. Die Goldproduktion stieg leicht an. Auch das Kupfergeschäft legte zweistellig zu.

Charttechnik und Ausblick

Europäische Anleger nutzen physisch hinterlegte ETFs wieder verstärkt zur Absicherung. Das stützt die langfristige Basisnachfrage. Charttechnisch trübt sich das Bild etwas ein. Der 50-Tage-Durchschnitt fiel unter die 100-Tage-Linie. Ein solches Crossover werten Marktbeobachter oft als Schwächesignal. Gestern markierte der Kurs ein Tagestief bei 4.648 Dollar.

Die heutige Veröffentlichung der US-Inflationsdaten um 12:30 Uhr gibt die kurzfristige Richtung vor. Auf der Unterseite verteidigen die Käufer die Marke von 4.696 Dollar. Bricht diese Unterstützung, droht ein tieferer Rücksetzer. Nach oben hin blockiert ein massiver Widerstand bei 4.750 Dollar den Weg.

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