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Goldpreis LBMA: Goldman Sachs peilt 4.900 Dollar an

Goldaktie fällt um acht Prozent, während Anleger auf US-Konjunkturdaten und Arbeitsmarktbericht warten. Analysten sehen weiteres Potenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldaktie verliert rund acht Prozent
  • Fokus auf US-Dienstleistungsindizes
  • Arbeitsmarktbericht als Schlüsseltermin
  • Goldman Sachs sieht Gold bei 4.900 Dollar

Gold sucht nach einer klaren Richtung. Nach einer starken Rallye im Frühjahr halten sich Käufer und Verkäufer aktuell die Waage. Die kommende Handelswoche liefert nun reichlich Zündstoff für neue Impulse.

Zum Wochenschluss rutschte das zugehörige Wertpapier auf 353,37 Euro ab. Auf Wochensicht steht damit ein Minus von knapp acht Prozent auf der Anzeigetafel. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief schmilzt auf rund vier Prozent.

Der physische Goldpreis notiert derweil bei 4.614 US-Dollar je Unze. Jetzt richten Marktteilnehmer den Blick auf die US-Wirtschaft. Am Dienstag stehen wichtige Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor an. Diese Daten zeigen, wie sich die Inflation aktuell entwickelt.

Arbeitsmarktdaten geben den Takt vor

Am Freitag folgt der wichtigste Termin der Woche. Die US-Regierung veröffentlicht den offiziellen Arbeitsmarktbericht. Schaffen die USA unerwartet viele neue Stellen, stärkt das den US-Dollar. Die Folge: Ein starker Dollar drückt historisch den Goldpreis.

Parallel dazu schwelen die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter. Berichte über diplomatische Gespräche zwischen den USA und Iran halten den Markt in Atem. Diese Unsicherheit stützt das Edelmetall weiterhin als sicheren Hafen.

Analysten sehen höheres Kursniveau

Technisch zeigt sich ein neutrales Bild. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 58 Punkten. Kurzfristig wartet ein wichtiger Widerstand bei 4.645 US-Dollar. Große Investmentbanken blicken ohnehin weiter nach oben.

Goldman Sachs erwartet bis Jahresende einen Goldpreis von 4.900 US-Dollar. JPMorgan setzt das Ziel sogar auf 5.055 US-Dollar. Treiber für dieses Szenario bleiben erwartete Zinssenkungen der US-Notenbank sowie anhaltende Käufe der Zentralbanken.

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