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Symbolbild, KI-generiert

Stellantis Aktie: Zollhoffnung trifft Pariser Bühne

Stellantis gewinnt 2,4 Prozent; höhere Fertigung in Italien trifft auf Lieferengpässe und anstehende Quartalszahlen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EU und China vereinbaren Importdrosselung
  • Stellantis-Aktie legt 2,4 Prozent zu
  • Italienische Fertigung steigt um 28 Prozent
  • Quartalszahlen folgen am 28. Oktober

Gleich drei Impulse stützen Stellantis zum Wochenstart. Die EU und China haben sich auf eine gemeinsame Linie verständigt, die Einfuhr chinesischer Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge in den Block um mehr als die Hälfte zu drosseln. Über vier Jahre sollen so mehrere Millionen Autos weniger nach Europa kommen. Die Aktie legte um 2,4 Prozent auf rund 4,10 Euro zu.

Stellantis gilt als einer der Profiteure, weil der Konzern tief in der europäischen Fertigung verankert ist. Auch Renault gewann mehr als zwei Prozent, der Sektor insgesamt zog an. Marktbeobachter sehen darin zum Teil Eindeckungen von Short-Positionen.

Die Ente als Symbol

Zugleich bekommt der Konzern auf dem Pariser Autosalon viel Aufmerksamkeit. Die Messe läuft noch bis zum 18. Oktober. Konzernchef Antonio Filosa zeigte am Sonntag bei einer Gala sechs Konzeptfahrzeuge und steht auf dem größten Messestand mit über 5.000 Quadratmetern Rede und Antwort.

Im Mittelpunkt steht die Wiederauferstehung des Citroën 2CV als Elektroauto. Das Concept soll rund 15.000 Euro kosten, der Marktstart ist erst für 2028 vorgesehen. Das Modell eröffnet eine neue Kategorie bezahlbarer E-Autos innerhalb der Strategie FaSTLAne 2030, die Investitionen von 60 Milliarden Euro über fünf Jahre vorsieht. Citroën-Chef Xavier Chardon hatte die Rückkehr bereits im Mai auf dem Investor Day angekündigt.

Produktion zieht an

Operativ liefern italienische Daten einen Lichtblick. In den ersten neun Monaten 2026 fertigte Stellantis im Heimatland etwa 340.000 Fahrzeuge, rund 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das deutet auf eine Erholung der Werke hin.

Von Euphorie ist die Aktie dennoch weit entfernt. Der Kurs liegt deutlich unter dem Hoch der vergangenen zwölf Monate von gut 10,49 Euro. Offene Baustellen bleiben: die Tarifverhandlungen in Kanada und anhaltende Engpässe in der Lieferkette für Elektroautos.

Den nächsten Test liefern die Zahlen zum dritten Quartal am 28. Oktober. Dann zeigt sich, ob sich der Produktionsanstieg in Italien auch in den Konzernergebnissen niederschlägt.

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Diskussion zu Stellantis

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.