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Symbolbild, KI-generiert

Stellantis Aktie: Wayve-Integration auf Level 2++ getestet

Stellantis integriert Wayves KI-Fahrer in STLA AutoDrive; zugleich belasten Produktionspausen und Analystenabstufungen die Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • KI-Fahrfunktionen ab 7. Oktober vorgeführt
  • Fiat 500e und Grecale als Testfahrzeuge
  • Italienische Zulassungen im September gestiegen
  • Kurzarbeit in Mirafiori für Oktober angekündigt

Stellantis setzt im Wettbewerb um zukunftsfähige Cockpit- und Assistenzsysteme verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Gemeinsam mit dem Technologieunternehmen Wayve demonstriert der Automobilkonzern ab Mittwoch, dem 7. Oktober, bis zum 9. Oktober automatisierte Fahrfunktionen auf der Veranstaltung „Wave by Vento“ in Turin.

Im Mittelpunkt steht die Integration des Wayve AI Driver in die konzerneigene Plattform STLA AutoDrive, die freihändiges Fahren nach dem Standard Level 2++ unter Aufsicht ermöglicht. Für die Erprobung kommen Entwicklungsfahrzeuge der Baureihen Fiat 500e und Maserati Grecale zum Einsatz. An den Finanzmärkten legte das Papier heute um 1,5 Prozent auf 3,96 Euro zu.

Licht und Schatten auf den europäischen Heimmärkten

Abseits der technologischen Entwicklungen zeigte sich das operative Bild auf den europäischen Kernmärkten zuletzt uneinheitlich. Auf dem italienischen Heimatmarkt meldete Stellantis für den Monat September einen Zulassungszuwachs von 12,6 Prozent im Jahresvergleich auf 38.704 Fahrzeuge, gestützt durch die Einbindung der Partnermarke Leapmotor. Ohne diesen Neuzugang belief sich das Absatzplus der Konzernmarken in Italien auf 7,5 Prozent.

Dem Absatzerfolg stehen allerdings anhaltende Produktionsdrosselungen gegenüber. Für das Werk Mirafiori in Turin kündigte das Management Kurzarbeitsmaßnahmen für die Fertigungslinien des elektrischen und hybriden Fiat 500 an, die vom 19. bis zum 30. Oktober greifen sollen. Die Verantwortlichen sprachen in diesem Zusammenhang von einer komplexen Fertigungssituation.

Belastungsfaktoren dämpfen den Kurs

Zusätzlichen Druck auf die Auslastung brachten temporäre Fertigungspausen an französischen Standorten vor gut einer Woche, die unter anderem durch Engpässe bei Batteriezellen für reichweitenstarke Elektrofahrzeuge ausgelöst wurden. Die Aktie konnte sich bisher kaum von ihren Tiefständen lösen und notiert unweit des 52-Wochen-Tiefs von 3,82 Euro.

Die fundamentalen Herausforderungen hatten sich bereits im September in den Einschätzungen führender Analysehäuser niedergeschlagen. Am 16. September stufte das Bankhaus Berenberg den Automobilwert von „Buy“ auf „Hold“ ab und reduzierte das Kursziel auf 5,10 Euro.

Die Analysten begründeten die Zurückhaltung mit einer hinter den Absatzzahlen zurückbleibenden Margenentwicklung in Nordamerika sowie anhaltenden Belastungen durch den Abbau von Lagerbeständen. Bereits am 14. September hatte Morgan Stanley die Einstufung auf „Underweight“ gesenkt und auf Verzögerungen in der Produktpipeline sowie schwächere Perspektiven bei der Cash-Generierung hingewiesen.

Einen detaillierten Einblick in die finanzielle Entwicklung des abgelaufenen Jahresviertels erhalten Anleger am 28. Oktober. Für diesen Tag hat Stellantis die Veröffentlichung der Quartalszahlen für das dritte Quartal 2026 angekündigt.

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Diskussion zu Stellantis

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.