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Symbolbild, KI-generiert

Johnson & Johnson Aktie: Prognose steigt trotz Sonderlast

Der Umsatz legte im dritten Quartal zu; Einmalaufwendungen senkten den ausgewiesenen Gewinn je Aktie auf 0,09 Dollar.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Quartalsumsatz steigt um 5,9 Prozent
  • Bereinigter Gewinn je Aktie bei 2,59 Dollar
  • Jahresziele für 2026 nach oben angepasst
  • Verwaltungsrat setzt Quartalsdividende auf 1,34 Dollar

Johnson & Johnson hebt nach dem dritten Quartal die Jahresziele an. Der Gewinn je Aktie bricht im Berichtsquartal wegen Einmalposten allerdings fast komplett weg. Die operative Stärke und die Bilanzbelastung ziehen in entgegengesetzte Richtungen.

Einmalposten drücken den Gewinn

Der Umsatz wuchs um 5,9 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar. Bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe lag das Plus bei 6,1 Prozent. Der ausgewiesene Gewinn je Aktie fiel auf 0,09 Dollar. Grund ist eine einmalige Sonderbelastung für die vorgeschlagene Beilegung der Talk-Rechtsstreitigkeiten. Hinzu kommen die Übernahme von Firefly Bio und die Kooperation mit Sail Biomedicines.

Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 2,59 Dollar und spiegelt die Effekte der Zukäufe ebenfalls wider.

Segmente laufen unterschiedlich schnell

Das Geschäft mit innovativen Medikamenten wuchs operativ um 7,9 Prozent. Getragen wurde es von Tremfya, Darzalex, Carvykti, Tecvayli und Spravato. Der Patentablauf bei Stelara bremste das Wachstum spürbar, mit rund 6,9 Prozentpunkten.

MedTech blieb mit einem operativen Plus von 2,5 Prozent deutlich dahinter. Treiber waren Elektrophysiologie, Shockwave und Kontaktlinsen.

Höhere Ziele, neue Zulassungen

Der Konzern erwartet für 2026 nun einen Umsatz von rund 101,2 Milliarden Dollar im Mittel der Spanne. Die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie steigt um 0,06 Dollar auf 11,10 Dollar. Konzernchef Joaquin Duato sieht eine klare Linie zu zweistelligem Wachstum bis zum Ende des Jahrzehnts.

Die Pipeline lieferte zuletzt Nachschub. Das Robotersystem Ottava erhielt die Marktzulassung, Imaavy die Zulassung bei wärmeautoimmuner hämolytischer Anämie. Für Rybrevant Faspro bei fortgeschrittenem Kopf-Hals-Krebs gilt eine Prioritätsprüfung.

Tremfya liefert zudem Langzeitdaten bei Morbus Crohn. In den Studien GALAXI 2 und 3 erreichten nach drei Jahren bis zu 94 Prozent der Patienten eine klinische Remission. Die Sicherheitsdaten blieben unauffällig. Die Ergebnisse stellt J&J auf der Jahrestagung des American College of Gastroenterology vor.

Dividende und Kurs

Der Verwaltungsrat hat die Dividende für das vierte Quartal auf 1,34 Dollar je Aktie festgesetzt. Sie wird am 8. Dezember gezahlt, Stichtag und Ex-Tag ist der 24. November.

Die Aktie schloss am Montag bei 263,73 Dollar und lag nachbörslich leicht im Plus. Die Reaktion auf die Zahlen zeigt sich im heutigen US-Handel nach der Telefonkonferenz um 8:30 Uhr Ortszeit an der Ostküste.

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