Johnson & Johnson hat am Montag Ergebnisse der zulassungsrelevanten FORWARD-CAD-Studie zu seinem Shockwave-Javelin-Katheter vorgestellt. Die auf der TCT 2026 präsentierten Daten betreffen die Sicherheit und Wirksamkeit nach 30 Tagen. Das Unternehmen hatte am 1. November über günstige Ergebnisse beim Einsatz in anspruchsvollen, verkalkten Läsionen der Herzkranzgefäße berichtet.
Katheterstudie und Kursentwicklung
Shockwave Javelin ist ein Katheter für die koronare intravaskuläre Lithotripsie. Johnson & Johnson bezeichnete die Ergebnisse der FORWARD-CAD-IDE-Studie sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch der Wirksamkeit als günstig. Gegenstand der Untersuchung waren damit zwei für den Einsatz des Katheters wesentliche Bereiche.
Die Aktie stieg am Freitag um 2,0%. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dieser Bewegung und der Veröffentlichung der Studiendaten ist damit nicht belegt.
Weitere Ergebnisse aus der Krebsmedizin
Johnson & Johnson meldete am 25. Oktober außerdem frühe klinische Ergebnisse für den Prüfstoff JNJ-6143 bei fortgeschrittenem Prostatakrebs. In der Phase-1-Untersuchung zeigten 75% der Patienten mit messbarer Erkrankung in der 50-mg-Kohorte ein vollständiges oder teilweises Tumoransprechen. Die Aussage bezieht sich auf diese Patientengruppe.
Bereits am 24. Oktober hatte das Unternehmen Ergebnisse zu ERLEADA in Verbindung mit einer Androgendeprivationstherapie veröffentlicht. Bei Prostatakrebs mit hohem Risiko war die Behandlung vor und nach einer Operation mit einem um 62% niedrigeren Rückfall- oder Sterberisiko verbunden. Als Vergleich diente die alleinige Operation.
Zum onkologischen Nachrichtenbild gehört zudem die beschleunigte US-Zulassung von RYBREVANT FASPRO. Sie gilt für bestimmte Erwachsene mit wiederkehrendem oder metastasiertem Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom nach platinbasierter Chemotherapie und Anti-PD-(L)1-Behandlung. Johnson & Johnson bezifferte die Gesamtansprechrate auf 42%.
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