Baird hat die Einstufung für Block am Freitag mit „Outperform“ bestätigt und das Kursziel auf 106 $ angehoben. Zudem stufte das Analysehaus das Unternehmen als aussichtsreichen Favoriten ein. An der Börse notiert das Papier heute bei 66,00 Euro.
Die Experten setzen auf eine anhaltende Dynamik im Zahlungsökosystem und verbesserte Ertragschancen. Die jüngsten Schritte bei den konzerneigenen Plattformen stützen diese Einschätzung und stärken die Marktposition gegenüber dem Wettbewerb.
Auch Piper Sandler bekräftigte am Donnerstag die positive Haltung mit einer Einstufung als „Overweight“ und einem Kursziel von 105 $. Anlass der Betrachtung waren Anpassungen beim Kreditangebot Cash App Borrow. Der Dienst stellt Medienberichten zufolge auf eine längere Laufzeit mit einer Gebühr von 7,5 Prozent um. Die Analysten beleuchteten dabei die Abwägung zwischen potenziell steigenden Kreditausfällen und verbesserten Renditen.
Ausbau der Angebote für Nutzer und Händler
Um die Nutzerbasis weiter zu vergrößern, treibt das Unternehmen zudem neue Sprachangebote voran. Am Mittwoch begann Cash App mit der Bereitstellung einer spanischsprachigen App-Version für ausgewählte Kunden in den USA, bevor die Funktion im weiteren Jahresverlauf breit verfügbar sein soll. Nach Unternehmensangaben hatten im August über eine Million monatlich aktive US-Kunden Spanisch als Sprache auf ihren Endgeräten eingestellt.
Flankiert wird dieser Vorstoß durch Initiativen in den weiteren Geschäftsbereichen. So ernannte der Sportartikelanbieter Fanatics den Ratenkaufdienst Afterpay zum bevorzugten Partner für Bezahlmodelle. Zeitgleich ermöglicht eine Verknüpfung mit Apple Business Connect den Händlern von Square, ihre auf Apple Maps sichtbaren Firmenangaben direkt über Square zu pflegen.
Vorbereitung auf die Quartalszahlen
Gewissheit über den operativen Geschäftsverlauf erhalten Investoren zu Beginn des kommenden Monats. Block gab am Freitag bekannt, die Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal 2026 am 3. November nach US-Börsenschluss vorzulegen. Im Anschluss wird das Management die Zahlen in einer Webcast-Konferenz erläutern.
Vor den Zahlen gab es Verkäufe aus dem Führungskreis. Block-Direktor Anthony Mathew Eisen veräußerte am Donnerstag 6.000 Class-A-Aktien im Rahmen eines am 2. März eingerichteten Handelsplans nach Rule 10b5-1. Am Markt behauptet sich der Titel auf Jahressicht: Seit Jahresbeginn verbucht die Aktie einen Wertzuwachs von 18 Prozent.
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