Jack Dorsey liefert ab. Der Finanzdienstleister Block startete mit Schwung in das Jahr 2026 und übertraf die Prognosen der Analysten deutlich.
Im ersten Quartal erwirtschaftete Block einen Gewinn von 0,85 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 0,68 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz kletterte derweil auf 6,06 Milliarden US-Dollar.
Damit knüpft der Konzern an die positive Dynamik der Vorjahre an. Die Strategie, Finanzdienstleistungen stärker zu automatisieren, scheint erste Früchte zu tragen.
Das Herzstück bleibt die Cash App. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer stieg um vier Prozent auf 59 Millionen. Ein Wertberichtigungsverlust auf Bitcoin-Bestände in Höhe von 173 Millionen US-Dollar trübte das Bild nur kurzzeitig.
Fokus auf künstliche Intelligenz
CEO Jack Dorsey treibt die Integration von KI massiv voran. Neue Werkzeuge wie „Moneybot“ und „Managerbot“ sollen die Produktivität steigern. Parallel dazu passt das Unternehmen seine Strukturen an, um effizienter zu arbeiten.
Für das Gesamtjahr 2026 hob das Management die Ziele an. Block strebt nun einen Bruttogewinn von 12,33 Milliarden US-Dollar an. Das entspräche einem Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Gespaltene Stimmung an der Wall Street
Die Aktie reagierte positiv auf die Zahlen. In den vergangenen 30 Tagen legte der Kurs bereits um über 21 Prozent zu und notiert aktuell bei 64,15 Euro. Dennoch bleibt die Skepsis bei einigen Experten bestehen.
Goldman Sachs sieht das Kursziel bei 95 US-Dollar, während Citi sogar 100 US-Dollar für möglich hält. Piper Sandler hingegen bleibt vorsichtig und bewertet das Papier mit „Underweight“. Die Analysten dort zweifeln an der langfristigen Stabilität der Margen.
Block grenzt sich damit deutlich von Konkurrenten wie PayPal ab. Die Strategie setzt nun voll auf die Automatisierung von Finanzdienstleistungen. Das Unternehmen peilt für das Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie von 3,85 US-Dollar an.
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