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Symbolbild, KI-generiert

Aurubis Aktie: Allzeithoch!

Der Kupferkonzern Aurubis profitiert von hohen Metallpreisen und hebt seine Jahresprognose an. Analysten bewerten die starke Kursrally jedoch unterschiedlich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie notiert auf historischem Höchststand
  • Kupferpreise treiben operative Prognose nach oben
  • Analystenmeinungen zu Aurubis gespalten
  • BlackRock hält leicht erhöhte Beteiligung

Die Aurubis-Aktie kennt aktuell kein Halten mehr. Heute Morgen kletterte der Titel auf ein neues Rekordhoch von 174,70 Euro – ein historischer Meilenstein für den Hamburger Kupferkonzern. Mit einem Plus von knapp 40 Prozent seit Jahresbeginn rangiert Aurubis direkt hinter TKMS auf Platz zwei der MDax-Gewinner 2026.

Die zentrale Frage für Anleger: Ist das erst der Anfang oder bereits zu viel des Guten?

Kupferpreis als Turbo-Treiber

Verantwortlich für die beeindruckende Rally sind vor allem die stark gestiegenen Kupferpreise. Das rote Metall profitiert von anhaltend robuster Nachfrage, während die Angebotsseite angespannt bleibt. Für Aurubis als einen der größten Kupferproduzenten und -recycler Europas ein Glücksfall.

Die Marktreaktion ließ nicht lange auf sich warten. Bereits Ende Januar hob Konzernchef Toralf Haag die Prognose für das operative Vorsteuerergebnis (EBT) deutlich an. Statt der ursprünglich anvisierten 300 bis 400 Millionen Euro rechnet das Unternehmen nun für das bis September 2026 laufende Geschäftsjahr mit 375 bis 475 Millionen Euro.

Analysten bleiben gespalten

Die Einschätzungen der Experten fallen indes gemischt aus. Von elf Analysehäusern, die Aurubis seit Jahresbeginn unter die Lupe genommen haben, vergeben vier ein positives Rating, drei bleiben neutral und vier raten zum Verkauf.

Die unterschiedlichen Bewertungen spiegeln die Gratwanderung wider: Einerseits profitiert Aurubis klar vom Rohstoff-Superzyklus und der robusten operativen Entwicklung. Andererseits hat die Aktie in kürzester Zeit massiv zugelegt – eine Gegenbewegung wäre nicht verwunderlich.

Parallel zur Kursrally meldete BlackRock eine leichte Verschiebung seiner Position. Der Vermögensverwalter hält nun 2,56 Prozent direkte Stimmrechte sowie 1,44 Prozent über Finanzinstrumente – insgesamt 4,01 Prozent. Die Veränderung gegenüber der vorherigen Meldung (3,92 Prozent) ist marginal und deutet eher auf technische Umschichtungen als auf eine grundsätzliche Neubewertung hin.

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