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Symbolbild, KI-generiert

Western Digital Aktie: Rating-Upgrade beflügelt

Western Digital erreicht Investment-Grade-Bonität nach Schuldenabbau und kündigt ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 4 Milliarden US-Dollar an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bonitätserhöhung auf BBB- durch S&P Global
  • Vorzeitige Tilgung von 1,8 Mrd. US-Dollar Schulden
  • Umsatzwachstum von 25 Prozent im letzten Quartal
  • Aktienrückkaufprogramm um 4 Mrd. US-Dollar aufgestockt

Western Digital hat den Sprung in die Riege der soliden Schuldner geschafft. Dank gezielter Bilanzbereinigungen hob S&P Global Ratings die Bonität des Speicherherstellers auf „BBB-“ an. Die neue finanzielle Stabilität trifft auf ein dynamisches Marktumfeld, in dem das Unternehmen seine Kapitalstruktur grundlegend neu ordnet.

Konsequenter Schuldenabbau

Der Aufstieg in den „Investment Grade“-Bereich ist das Ergebnis einer strikten Entschuldung. Western Digital löste vorzeitig Senior Notes im Volumen von 1,8 Milliarden US-Dollar ab, die ursprünglich erst im Jahr 2026 fällig gewesen wären. Finanziert wurde dieser Schritt unter anderem durch den Tausch von 5,8 Millionen Sandisk-Anteilen zur Tilgung bestehender Verbindlichkeiten. Diese Maßnahmen senken die künftigen Zinsverpflichtungen und verbessern das Kreditprofil nachhaltig.

Zusätzlich zur Schuldentilgung erhielt der Konzern zum achten Mal in Folge eine Auszeichnung als eines der ethischsten Unternehmen weltweit durch Ethisphere. Diese Anerkennung unterstreicht die stabilen Governance-Strukturen, während Western Digital als einer von nur fünf Technologiewerten auf der diesjährigen Liste steht.

Wachstum treibt Rückkäufe

Das operative Geschäft untermauert den finanziellen Spielraum. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 3,02 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 25 Prozent entspricht. Die Prognose für das laufende Quartal lässt aufhorchen: Das Management erwartet eine Umsatzsteigerung von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Dynamik ermöglicht es dem Vorstand, die Aktionärsrenditen deutlich zu erhöhen. Neben der regulären Quartalsdividende von 0,125 US-Dollar pro Aktie wurde das Aktienrückkaufprogramm massiv ausgeweitet. Der Vorstand autorisierte zusätzliche 4 Milliarden US-Dollar für den Rückerwerb eigener Anteile. Damit verfügt das Unternehmen nun über eine Gesamtkapazität von rund 4,48 Milliarden US-Dollar für Buybacks.

Die Sanierung der Bilanz und das beschleunigte Wachstum haben die Aktie seit Jahresbeginn um über 65 Prozent nach oben getrieben. Mit einem Schlusskurs von 265,55 Euro am Mittwoch notiert der Titel nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch. Die Kombination aus finanzieller Disziplin und operativer Stärke bildet die Basis für die weitere Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr.

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