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Symbolbild, KI-generiert

Super Micro Computer Aktie: 60 Milliarden Dollar Auftragsbestand

Super Micro hebt Jahresprognose dank KI-Boom deutlich an. Rekordaufträge von 60 Mrd. Dollar und starke Quartalszahlen beflügeln die Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Jahresumsatzprognose deutlich angehoben
  • Rekordauftragsbestand von 60 Milliarden Dollar
  • Aktie steigt um 7 Prozent
  • KI-Server-Nachfrage treibt Wachstum

Super Micro Computer hat mit seinem Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr die Erwartungen der Wall Street deutlich übertroffen. Der Server-Hersteller rechnet für das Geschäftsjahr 2027 mit Umsätzen zwischen 65 und 72 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Reuters berichtete, dass diese Prognose weit über den bisherigen Markterwartungen lag und die Aktie im nachbörslichen Handel nach oben trieb.

Die Aktie reagierte am heutigen Donnerstag mit einem Kursplus von 7,0 Prozent auf 40,24 US-Dollar, nachdem sie bereits am Mittwoch bei 37,61 US-Dollar geschlossen hatte. Auf Sicht von sieben Handelstagen summiert sich der Anstieg auf 37 Prozent – ein Ausmaß, das die Wucht der Nachrichtenlage rund um die Geschäftszahlen widerspiegelt.

Starkes Schlussquartal als Fundament

Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete Super Micro einen Umsatz von 11,12 Milliarden Dollar und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,70 Dollar. Über das gesamte Geschäftsjahr 2026 kam das Unternehmen auf Nettoumsätze von 39,1 Milliarden Dollar. Damit liefert Super Micro die Basis für den nun deutlich höheren Ausblick auf das kommende Jahr.

Besonders bemerkenswert ist der Auftragsbestand: Nach eigenen Angaben verbuchte Super Micro im vierten Quartal neue Bestellungen von mehr als 60 Milliarden Dollar und startet mit einem Rekord-Auftragspolster ins neue Geschäftsjahr. Diese Größenordnung erklärt, warum das Management für das kommende Jahr derart optimistisch in die Zukunft blickt.

Auftaktquartal übertrifft Konsens deutlich

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellte Super Micro einen Umsatz zwischen 14,5 und 15,5 Milliarden Dollar in Aussicht, begleitet von einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,01 und 1,10 Dollar. Bloomberg verwies darauf, dass die durchschnittliche Analystenschätzung zuvor lediglich bei 12 Milliarden Dollar gelegen hatte – der Ausblick liegt damit spürbar über dem, was der Markt eingepreist hatte.

Reuters führte die optimistische Prognose auf die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-optimierten Servern zurück. Diese Nachfrage speist offenbar sowohl das laufende Geschäft als auch den prall gefüllten Auftragsbestand, der dem Unternehmen Planungssicherheit für die kommenden Quartale verschafft.

Ausblick und Termine

Super Micro nutzte die Berichtssaison auch, um sich bei Investoren zu präsentieren: Am heutigen Donnerstag nimmt das Unternehmen an der Oppenheimer-Technologiekonferenz teil, im September folgt ein Auftritt bei der Citi-Konferenz für Technologie-, Medien- und Telekommunikationswerte. Für Anleger bieten diese Termine Gelegenheit, mehr über die Umsetzung der ambitionierten Wachstumspläne zu erfahren.

Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich derzeit auf umgerechnet 17,70 Milliarden Euro. Angesichts des kräftigen Kursanstiegs der vergangenen Tage dürfte die Frage, ob sich der milliardenschwere Auftragsbestand tatsächlich in entsprechende Margen übersetzt, die kommenden Quartalsberichte prägen.

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