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Symbolbild, KI-generiert

AeroVironment Aktie: Switchblade-Hoffnung reicht nicht!

Internationale Partnerschaften erweitern AeroVironments Perspektiven, während neue Konkurrenz im US-Laserprogramm und Kursdruck die Aktie belasten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie seit Jahresbeginn 49 Prozent schwächer
  • Absichtserklärungen mit Thunder Tiger unterzeichnet
  • Macquarie startet mit Outperform und 210-Dollar-Ziel
  • US-Armee öffnet E-HEL-Komponenten für Wettbewerb

Der US-Rüstungskonzern AeroVironment navigiert durch ein volatiles Marktumfeld. Während der Aktienkurs seit Jahresanfang um 49 Prozent eingebrochen ist, versucht das Management, das operative Fundament über internationale Kooperationen zu stärken. Anleger blicken nach einer schwachen Handelswoche auf eine Reihe strategischer Weichenstellungen.

Internationale Kooperationen und technologische Vernetzung

Mitte vergangener Woche unterzeichnete AeroVironment mehrere Absichtserklärungen. Gemeinsam mit Thunder Tiger Corp. prüft das Unternehmen eine Zusammenarbeit zur Integration von Switchblade-Systemen auf Plattformen des Partners sowie eine mögliche Koproduktion von unbemannten Flugsystemen in Taiwan.

Parallel dazu vereinbarte der Konzern eine Kooperation mit Alpha Unmanned Systems zur technischen Unterstützung und Wartung des JUMP 20 in Spanien, die künftig auf Europa und Lateinamerika ausgeweitet werden könnte.

Auf technologischer Ebene treibt das Unternehmen die Ausrüstung seiner Plattformen voran. Gemeinsam mit Elsight wird die Integration von Verbindungstechnologie in das System Mayhem 10 umgesetzt. Dies folgt auf eine Vereinbarung mit NIOA Australia über die Lokalisierung und Koproduktion von Angriffssystemen in Australien.

Wettbewerb in US-Programmen und Analysteneinschätzung

Diesen Schritten stehen allerdings neue Herausforderungen auf dem US-Heimatmarkt gegenüber. Vertreter der U.S. Army kündigten an, Komponenten und Teilsysteme innerhalb des Programms Enduring-High Energy Laser (E-HEL) für den Wettbewerb zu öffnen.

AeroVironments LOCUST-System bildet zwar einen Anker des Programms, sieht sich dadurch jedoch potenziellem Lieferantenwettbewerb ausgesetzt. Zudem belastete laut Medienberichten eine breit angelegte Verkaufswelle im Drohnensektor die Notierungen.

Die Analysten von Macquarie nahmen am Freitag die Beobachtung der Aktie mit einer Outperform-Einstufung auf und setzten ein Kursziel von 210 $. Die Experten verwiesen zur Begründung auf einen mehrjährigen Investitionszyklus im Luftfahrt- und Verteidigungssektor sowie auf die Aufstellung des Unternehmens bei autonomen Systemen und Technologien der nächsten Generation.

Druck auf die Notierungen

Am Markt dominierte zuletzt dennoch die Skepsis der Investoren. Zum Ende der vergangenen Handelswoche schloss die Aktie bei 108,40 € und notiert damit nur wenig über dem 52-Wochen-Tief von 103,75 €.

Zusätzliche Marktnotizen blieben überschaubar: Bei der US-Börsenaufsicht reichte der Stephen F. Page Living Trust eine Absichtserklärung zum Verkauf von 750 Aktien ein. Ab dem morgigen Dienstag präsentiert sich das Unternehmen auf der bis zum 23. Oktober dauernden International Telemetry Conference im US-Bundesstaat Arizona.

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