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Symbolbild, KI-generiert

AeroVironment Aktie: BofA senkt Ziel auf 185 Dollar

AeroVironment meldet 1,5 Milliarden US-Dollar Auftragsbestand, während Analysten nach dem Quartalsbericht unterschiedliche Kursziele setzen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • BofA reduziert Ziel auf 185 US-Dollar
  • JPMorgan hebt Bewertung auf 210 US-Dollar
  • Quartalsumsatz erreicht 480,5 Millionen US-Dollar
  • E-HEL-Auftrag über 464,8 Millionen US-Dollar

Am Freitag passte BofA Securities das Kursziel für AeroVironment an: Die Analysten senkten den fairen Wert von 225 auf 185 US-Dollar, beließen die Einstufung für den Rüstungswert jedoch auf „Buy“.

Medienberichten zufolge reagierten die Experten damit auf die jüngst vorgelegten Geschäftszahlen für das Auftaktviertel des Geschäftsjahres 2027. An der Börse stieß die Neubewertung zum Wochenauftakt auf reges Interesse: Am heutigen Montag legt die Aktie um 7,3 Prozent zu und steigt auf 134,00 Euro.

Geteilte Reaktionen an der Wall Street

Die Reaktionen im Analystenlager fielen nach der Veröffentlichung uneinheitlich aus. Während BofA Securities das Kursziel reduzierte, zeigte sich JPMorgan optimistischer: Medienberichten zufolge hob das Institut am Donnerstag sein Kursziel auf 210 US-Dollar an und bestätigte die bisherige Einstufung. Andere Marktbeobachter bekräftigten ebenfalls ihre positiven Einschätzungen und signalisierten weiterhin Kurspotenzial für den Titel.

Damit spiegelt die Spanne der Einschätzungen die Debatte am Markt wider. Zwar belasten Bewertungsfragen nach den vorangegangenen Kursbewegungen, doch das operative Auftragspolster liefert den Befürwortern Argumente.

Umsatzsprung und voller Auftragsbestand

Anlass für die Neubewertungen sind die Resultate für das erste Geschäftsquartal 2027, das am 1. August 2026 endete. In dieser Periode erzielte AeroVironment einen Umsatz von 480,5 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig verbuchte der Konzern neue Buchungen im Umfang von 683 Millionen US-Dollar.

Der gesicherte Auftragsbestand belief sich zum Stichtag auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Gestützt wird diese Visibilität durch frische Regierungs- und Rüstungsaufträge.

So erhielt das Unternehmen am vergangenen Mittwoch den ersten internationalen Auftrag über mehr als 50 Millionen US-Dollar für sein Laserwaffensystem LOCUST. Bereits am 2. September hatte zudem die US-Armee AeroVironment einen Großauftrag über 464,8 Millionen US-Dollar für das Laser-Drohnenabwehrprogramm E-HEL erteilt.

Stabilisierung nach turbulenten Wochen

Die Serie an Neuaufträgen und der anhaltende Auftragszuwachs verschaffen der Aktie eine spürbare Gegenbewegung. Gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag bei 124,90 Euro setzt sich das Papier damit weiter nach oben ab. Die jüngsten Anpassungen der Kursziele unterstreichen, dass die Wall Street das Geschäftsmodell trotz selektiver Zielkorrekturen weiterhin eng begleitet.

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