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Symbolbild, KI-generiert

Wolters Kluwer Aktie: KI im Fokus

Der Informationsdienstleister Wolters Kluwer legt seinen Jahresbericht 2025 vor, der den KI-Fokus unterstreicht. Eine neue Studie zeigt massive Effizienzgewinne bei Juristen durch KI-Einsatz.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Jahresumsatz 2025 bei 6,1 Milliarden Euro
  • 92 Prozent der befragten Juristen nutzen KI-Tools
  • KI spart Anwälten bis zu 20 Prozent Arbeitszeit
  • Wechsel im Aufsichtsrat mit Maarten de Vries

Wolters Kluwer hat heute gleich auf mehreren Feldern geliefert: Der niederländische Informationsdienstleister veröffentlichte seinen Geschäftsbericht für 2025, präsentierte neue Studiendaten zur KI-Transformation im Rechtsbereich und kündigte einen Wechsel im Aufsichtsrat an.

Jahresbericht mit KI-Strategie als rotem Faden

Der heute veröffentlichte Geschäftsbericht 2025 unterstreicht den strategischen Fokus auf künstliche Intelligenz. Konzernchefin Stacey Caywood nennt drei Prioritäten für die nahe Zukunft: die Beschleunigung von KI-Innovation, den Ausbau strategischer Partnerschaften sowie eine intensivere Marktdurchdringung. Eingebettet in diese Strategie ist die hauseigene KI-Plattform „FAB“, über die fortschrittliche KI-Funktionen in bestehende Lösungen integriert werden. Der Jahresumsatz 2025 lag bei 6,1 Milliarden Euro.

Juristen setzen stark auf KI – und das zahlt sich aus

Besonders aussagekräftig sind die Ergebnisse der aktuellen „Future Ready Lawyer“-Studie, für die 810 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus den USA, China und neun europäischen Ländern befragt wurden. 92 Prozent der Teilnehmenden setzen bereits mindestens ein KI-Tool in ihrem Arbeitsalltag ein. Mehr als die Hälfte gibt an, dadurch wöchentlich zwischen 6 und 20 Prozent ihrer Arbeitszeit einzusparen – ein Effizienzgewinn, der die Investitionsbereitschaft weiter anfacht. 60 Prozent rechnen damit, dass ihre Organisation die KI-Ausgaben in den nächsten drei Jahren steigern wird.

Interessant ist dabei eine strukturelle Verschiebung: Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) erwartet, dass Kanzleien ihre Produktivitätsgewinne nutzen werden, um entweder mehr Mandate zu übernehmen oder preislich wettbewerbsfähiger zu werden. Das könnte das traditionelle Kräfteverhältnis zwischen externen Anwaltskanzleien und internen Rechtsabteilungen nachhaltig verschieben – eine Entwicklung, die direkt in Wolters Kluwers Kernmarkt hineinspielt.

Aufsichtsrat bekommt frisches Kapital

Auf Führungsebene bereitet sich das Unternehmen ebenfalls auf Veränderung vor. Maarten de Vries, derzeit Finanzvorstand bei Akzo Nobel, soll auf der Hauptversammlung am 21. Mai 2026 in den Aufsichtsrat gewählt werden. Er tritt die Nachfolge von Jack de Kreij an, der nach seiner letzten zweijährigen Amtszeit turnusgemäß ausscheidet. De Vries bringt unter anderem Erfahrung aus Führungsrollen bei Intertrust, TNT Express und Royal Philips mit – ein solides Profil für ein Unternehmen, das seinen digitalen Wandel weiter vorantreiben will.

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