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Symbolbild, KI-generiert

Wolters Kluwer Aktie: 500 Millionen für Rückkäufe bei 61 Euro

Wolters Kluwer nutzt fallende Kurse für günstige Aktienrückkäufe. Das Unternehmen investiert bis zu 500 Millionen Euro und senkt gleichzeitig die Nettoverschuldung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktienrückkauf zu reduzierten Preisen
  • Kurs seit Jahresbeginn um 33% gefallen
  • Nettoverschuldung auf 3,8 Milliarden gesunken
  • Dividendenvorschlag von 2,52 Euro je Aktie

Wolters Kluwer kauft im großen Stil eigene Aktien zurück. Für den Informationsdienstleister wird das zunehmend günstiger. Aktionäre blicken hingegen auf massive Kursverluste. Seit Jahresbeginn brach das Papier um über 33 Prozent ein.

Rabatt beim eigenen Aktienkauf

In der vergangenen Woche erwarb der Konzern rund 44.000 eigene Papiere. Der Durchschnittspreis lag bei 61,07 Euro. Das ist deutlich weniger als der bisherige Jahresdurchschnitt. Seit Januar zahlte Wolters Kluwer im Schnitt noch 71,51 Euro je Aktie.

Der fallende Kurs spielt dem Management beim laufenden Rückkaufprogramm in die Karten. Bis zu 500 Millionen Euro will das Unternehmen im laufenden Jahr investieren. Die erworbenen Papiere zieht der Konzern anschließend ein. Gestern schloss die Aktie bei 58,60 Euro. Damit notiert sie nur knapp über dem Jahrestief.

Solide Bilanz stützt das Programm

Finanziell steht der Konzern auf einem stabilen Fundament. Die Nettoverschuldung sank bis Ende des Quartals auf knapp 3,8 Milliarden Euro. Parallel dazu verbesserte sich der Verschuldungsgrad leicht. Er liegt nun beim 1,9-fachen des operativen Ergebnisses.

Allein im ersten Jahresviertel flossen rund 137 Millionen Euro in den Aktienrückkauf. Kürzlich beauftragte das Management einen externen Dienstleister. Dieser soll bis Anfang August weitere Käufe im Wert von etwa 80 Millionen Euro abwickeln.

Dividende steht zur Abstimmung

Neben dem Rückkaufprogramm winkt eine Gewinnausschüttung. Auf der Hauptversammlung am 21. Mai schlägt der Vorstand eine Gesamtdividende von 2,52 Euro je Aktie vor. Nach der bereits gezahlten Zwischendividende verbleibt eine Schlusszahlung. Diese beläuft sich auf 1,59 Euro.

Stimmen die Aktionäre dem Vorschlag zu, reagiert der Markt zeitnah. Die Aktie wird dann am 25. Mai ex-Dividende gehandelt. Die tatsächliche Auszahlung auf die Konten der Anleger erfolgt am 17. Juni.

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