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Wirecard, Deutsche Bank, Commerzbank, Leoni, euromicron: Der große Tag der 2019-Verlierer

by T. Kapitalus

Ein Blick auf die heutigen Kurslisten der einzelnen Indizes lässt vermuten, dass zum Start ins neue Jahrzehnt besonders viele Anleger auf die Handelsstrategie setzen, nach der die Verlierer des Vorjahres im neuen Jahr besonders stark zulegen werden. Oft als “Turnaround-Strategie” bezeichnet, manchmal aber auch mit “Die Hoffnung stirbt zuletzt” betitelt.

DAX

Im Leitindex DAX klettern heute Aktien der Deutschen Bank um mehr als 6 Prozent auf 7,34 Euro. Im zurückliegenden Jahr verloren Deutsche Bank-Aktien rund 5 Prozent.

Den zweiten Platz belegen heute Papiere des Zahlungsabwicklers Wirecard, die 4,5 Prozent auf 112,50 Euro zulegen. Mit einem Jahresverlust von rund 20 Prozent waren Wirecard-Aktien der schwächste DAX-Wert des letzten Jahres.

MDAX

An die MDAX-Spitze klettern heute mit einem Tagesgewinn von fast 7 Prozent auf 5,90 Euro Aktien der Commerzbank. Ein kleiner Trost für Commerzbank-Aktionäre, denn die Papiere verloren 2019 knapp 10 Prozent und in den letzten fünf Jahren sogar rund 50 Prozent.

SDAX

Im SDAX springen heute Aktien des Automobilzulieferers Leoni um 6,3 Prozent auf 11,00 Euro und damit an die Indexspitze. Ein Hoffnungsschimmer für die arg gebeutelten Leoni-Aktionäre, denn alleine im zurückliegenden Jahr gaben die Papiere als schwächster SDAX-Wert gut 65 Prozent nach.

Prime All Share

Im Prime All Share-Index springen heute Aktien des insolventen IT- und Infrastrukturanbieters euromicron um mehr als 30 Prozent auf 0,09 Euro. Die Freude der Aktionäre – zumindest wenn sie die Papiere bereits vor dem November letzten Jahres besaßen – dürfte sich aber arg in Grenzen halten. Denn alleine in den letzten drei Monaten verloren euromicron-Aktien 98 Prozent an Wert.

Es herrscht also zum Start ins neue Börsenjahr das Prinzip Hoffnung bei den Anlegern bzw. der Mut, in gefallene Engel zu investieren. Solange deren operatives Geschäft intakt ist, kann das durchaus ein Ratgeber sein. Die Finger sollten längerfristig orientierte Anleger allerdings von bereits insolventen Zockerwerten lassen, denn hier kann man sich auch sehr schnell die Finger verbrennen.

In dem Sinne: Allen einen guten Start in ein erfolgreiches Börsenjahr 2020!!

Bildquelle: Pixabay

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