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Symbolbild, KI-generiert

PowerBank Aktie: Notierung wechselt zum Nasdaq Capital Market

PowerBank verzeichnete 2026 niedrigere Erlöse und einen kleineren Nettoverlust; die bereinigte EBITDA-Lücke nahm hingegen zu.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verlor am Freitag 15 Prozent
  • Nasdaq-Frist läuft bis März 2027
  • Geschäftsjahreserlöse sanken auf 27,410 Millionen C$
  • Bereinigtes EBITDA-Minus stieg auf 3,5 Millionen C$

Am Freitag verzeichnete die Aktie von PowerBank einen deutlichen Kursrückgang von 15 Prozent auf 0,2080 Euro. Für die Verkaufsbewegung am Markt nannten die Verantwortlichen keinen gesonderten Grund. Das Papier bewegt sich damit nach den jüngsten geschäftlichen Veröffentlichungen in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld.

Fristverlängerung der Nasdaq und neue Verkaufspläne

Kurz vor dem jüngsten Kursverlust hatte die US-Börse Nasdaq dem Unternehmen einen weiteren Aufschub von 180 Tagen eingeräumt. Die Frist zur Wiedererlangung der Konformität mit dem Mindestgebotspreis läuft nun bis zum 28. März 2027. Im Zuge dieses Schrittes trat am Donnerstag zudem der Wechsel der Notierung an den Nasdaq Capital Market offiziell in Kraft. Mit dieser zusätzlichen Frist erhält das Unternehmen mehr Spielraum, um den geforderten Mindestkurs wieder zu erreichen.

Parallel dazu richteten ausgewählte Direktoren, leitende Angestellte und Berater einen automatischen Wertpapierveräußerungsplan ein. Dieser trat am Freitag in Kraft. Die zulässigen Verkäufe betreffen Aktien, die im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen oder zur Begleichung von Gebühren ausgegeben werden. Für die Transaktionen gelten eine festgelegte Wartezeit sowie vorab definierte Volumengrenzen.

Umsatzrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr

Bereits am 29. September hatte PowerBank die Geschäftsergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 vorgelegt, das zum 30. Juni endete. Die Erlöse reduzierten sich in diesem Zeitraum auf 27,410 Millionen C$, nachdem im Geschäftsjahr 2025 noch 41,531 Millionen C$ erzielt worden waren. Für das angelaufene Geschäftsjahr 2027 stellte das Unternehmen jedoch wieder eine Rückkehr zu wachsenden Umsätzen in Aussicht.

Die Ertragsentwicklung spiegelte die operative Lage wider. Während die Erlöseinbußen das Gesamtbild dämpften, wirkten sich Einsparungen an anderer Stelle aus. Zugleich versucht das Management, die laufenden operativen Ausgaben zu stabilisieren.

Unter dem Strich verringerte sich der Nettoverlust im Geschäftsjahr 2026 auf 24,296 Millionen C$. Auf bereinigter EBITDA-Basis weitete sich das Minus dagegen auf 3,5 Millionen C$ aus, nach einem Fehlbetrag von 0,85 Millionen C$ im Geschäftsjahr 2025. Der Segmentwechsel an den Nasdaq Capital Market verschafft dem Management vorerst Zeit, um den regulatorischen Vorgaben nachzukommen.

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