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PowerBank Aktie: 94,7 Millionen Dollar Steuergutschriften gesichert

PowerBank erhält durch Ausrüstungskäufe Zugang zu massiven Steuergutschriften. Die Aktie legt deutlich zu, bleibt aber im Jahresverlauf im Minus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Steuervorteile von 94,7 Millionen US-Dollar
  • 23 Solar- und Speicherprojekte in Planung
  • Aktie steigt um über 13 Prozent
  • Fokus auf KI-Infrastruktur erweitert

PowerBank Corporation macht einen großen Schritt bei der Finanzierung seiner US-Projekte. Der Konzern sicherte sich durch den Kauf wichtiger Ausrüstung den Zugang zu massiven Steuergutschriften. Das sorgt für deutliche Kursgewinne an der Börse.

Millionen-Pipeline nimmt Form an

Das Unternehmen hat Beschaffungsverträge für 23 Solar- und Energiespeicherprojekte abgeschlossen. Diese Anlagen haben einen kombinierten Bauwert von 242,3 Millionen US-Dollar. Die Standorte verteilen sich auf die US-Bundesstaaten New York und Pennsylvania.

Durch den frühen Kauf der Ausrüstung erfüllt PowerBank die Anforderungen der US-Steuerbehörde IRS. Damit sichert sich der Entwickler geschätzte Steuergutschriften in Höhe von 94,7 Millionen US-Dollar. Ein aktuelles Gerichtsurteil zur sogenannten „5-Prozent-Safe-Harbor“-Regelung spielte dem Unternehmen dabei in die Karten.

Kapazitäten für Tausende Haushalte

Die geplanten Anlagen sollen eine Leistung von rund 97 Megawatt Solarstrom erbringen. Hinzu kommen Speicherkapazitäten von 42 Megawattstunden. Nach der Fertigstellung könnten diese Kapazitäten den jährlichen Bedarf von etwa 11.000 Haushalten decken.

Anleger reagierten prompt auf die Nachricht. Die Aktie kletterte heute um über 13 Prozent auf 0,86 Euro. Innerhalb des letzten Monats summieren sich die Gewinne damit auf fast 60 Prozent.

Trotz der jüngsten Rallye notiert der Titel seit Jahresbeginn noch immer knapp 50 Prozent im Minus. Das 52-Wochen-Hoch von 1,84 Euro bleibt vorerst in weiter Ferne.

Strategiewechsel in Richtung KI

PowerBank hieß bis vor einem Jahr noch SolarBank. Der neue Name spiegelt die erweiterte Strategie wider. Neben erneuerbaren Energien setzt das Management verstärkt auf Infrastruktur für Künstliche Intelligenz und modulare Rechenzentren.

Die Integration von Stromerzeugung und KI-Rechenleistung soll neue Erlösquellen erschließen. Mit einer Projekt-Pipeline von über einem Gigawatt ist das Fundament für dieses Wachstum gelegt. Die nächsten Meilensteine hängen nun von der zügigen Umsetzung der Bauphase in New York und Pennsylvania ab.

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