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Symbolbild, KI-generiert

PepsiCo Aktie: Gewinnprognose auf 1 bis 2 Prozent gekürzt

Schwächere Aussichten für 2026 treffen auf höhere Preise, zusätzliche Sparmaßnahmen und ein solides Umsatzplus im dritten Quartal.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Core-EPS-Ziel für 2026 auf 1 bis 2 Prozent gesenkt
  • Organisches Umsatzwachstum nun bei rund drei Prozent erwartet
  • Weitere strukturelle Kostensenkungen in Planung
  • Nettoumsatz im dritten Quartal um 5,6 Prozent gestiegen

Der Druck auf den Getränke- und Snackkonzern PepsiCo hält an. Wie der Konzern einräumte, nehmen das Wachstum und die Erholung der Margen im wichtigen nordamerikanischen Heimatmarkt mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant.

Vor dem Hintergrund einer Beteiligung des Investors Elliott Investment Management stehen die Fortschritte bei den internen Rendite- und Wachstumszielen unter genauer Beobachtung des Marktes. Um auf die anhaltende Trägheit im Kerngeschäft zu reagieren, kündigte das Management an, in den kommenden Monaten zusätzliche strukturelle Kostensenkungen zu identifizieren und umzusetzen.

Druck im Heimatmarkt und Einsparungen

Nach Angaben von Reuters verläuft die operative Trendwende in Nordamerika langsamer als gedacht. Bereits im Vorfeld berichtete die Nachrichtenagentur über wachsende Sorgen der Investoren hinsichtlich der Absatzvolumina und Margen, nachdem Elliott Investment Management bei dem US-Konzern eingestiegen war. PepsiCo hatte eine Stellungnahme zu diesem Bericht abgelehnt.

Gestern zog das Unternehmen die Konsequenz aus der zähen Entwicklung und passte den Ausblick für das Gesamtjahr an. Das Ziel für das währungsbereinigte Kernwachstum beim Gewinn je Aktie (Core EPS) senkte PepsiCo für das Geschäftsjahr 2026 auf 1 % bis 2 %, nachdem zuvor das untere Ende einer Spanne von 4 % bis 6 % angepeilt worden war. Die Prognose für das organische Umsatzwachstum wurde auf rund 3 % angepasst.

Preisanpassungen gegen Kostensteigerungen

Neben weiteren Einsparungen reagiert das Unternehmen über die Preisgestaltung auf anhaltenden Kostendruck. Die Nachrichtenagentur AP meldete, dass PepsiCo Preiserhöhungen im einstelligen Prozentbereich für Marken wie Doritos, Ruffles, SunChips sowie ausgewählte Limonaden plant, um höhere Vorleistungskosten aufzufangen. Trotz dieser Aufschläge sollen die Produktpreise unter dem Niveau liegen, das zu Beginn des Jahres 2026 verzeichnet wurde.

Zugleich fällt künftig eine temporäre finanzielle Entlastung weg: Im abgelaufenen dritten Quartal nutzte PepsiCo nach eigenen Angaben eine Zollerstattung in Höhe von 178 Millionen $, die dem Konzern in den kommenden Quartalen jedoch nicht mehr zur Verfügung steht. Im dritten Quartal stieg der Nettoumsatz um 5,6 % auf 25.274 Millionen $, während das bereinigte Ergebnis je Aktie um 2 % auf 2,34 $ zulegte.

Markt reagiert verhalten

An der Börse spiegeln sich die operativen Hürden im Heimatmarkt deutlich wider. Im europäischen Handel notiert die Aktie bei 114,36 Euro und hat seit Jahresanfang einen Rückgang von 6,7 % verzeichnet. Mit einem Abstand von 3,8 % bewegt sich der Titel zudem weiterhin nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief.

Zusätzlicher Gegenwind kam am Markt durch zurückhaltendere Analystenkommentare auf. Bonnie Herzog von Goldman Sachs reduzierte gestern das Kursziel für das Papier von 180 $ auf 165 $, behielt die Einstufung mit „Buy“ jedoch bei. Ob das angekündigte Kostensenkungsprogramm ausreicht, um die Margen in Nordamerika nachhaltig zu stabilisieren, hängt nun an der konkreten Umsetzung in den kommenden Monaten.

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