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Symbolbild, KI-generiert

OHB SE Aktie: Rheinmetall drängt ins Satellitengeschäft

OHB setzt Raumfahrtprojekte um, während Rheinmetall in die Satellitenfertigung einsteigt; Neunmonatszahlen folgen am 12. November.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • OHB-Aktie verliert gestern 2,7 Prozent
  • Rheinmetall hat Satellitenproduktion aufgenommen
  • ATHENE-1 erreichte am 2. Oktober den Orbit
  • OHB kündigte Zahlen für den 12. November an

Die Aktie von OHB SE gab gestern um 2,7 Prozent nach und ging bei einem Schlusskurs von 168,00 Euro aus dem Handel. Im Branchenumfeld sorgt eine neue Entwicklung für Bewegung: Die Nachrichtenagentur dpa-AFX berichtete, dass der Rüstungskonzern Rheinmetall mit der Serienproduktion von Weltraumsatelliten begonnen hat. Dabei wurde OHB ausdrücklich als Wettbewerber im Satellitengeschäft genannt.

Ein direkter Zusammenhang zwischen dem Vorstoß des Rüstungsunternehmens und den Kursverlusten der Bremer ist nicht belegt, doch die Wettbewerbsdynamik im europäischen Raumfahrtsektor gewinnt an Schärfe.

Operative Fortschritte im Orbit

Der Vorstoß von Rheinmetall fällt in eine Phase aktiver Projektumsetzungen bei OHB. Das Unternehmen treibt seine Raumfahrtprogramme auf verschiedenen Ebenen voran.

Am 2. Oktober startete der Technologiedemonstrator ATHENE-1 des Tochterunternehmens OHB LuxSpace an Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX. Im Rahmen der Transporter-18-Mission wurde die Plattform planmäßig in den niedrigen Erdorbit ausgesetzt. Die Einheit dient dort der Durchführung von 22 wissenschaftlichen Experimenten.

Zugleich ordnet der Raumfahrtkonzern seine Beteiligungen. Bei der Rocket Factory Augsburg übernahm Alexander Dahm die Position des Vorstandsvorsitzenden, um die Entwicklung sowie den Erstflug der Trägerrakete RFA ONE voranzutreiben. Dahm folgt auf Prof. Dr. Indulis Kalnins. OHB hält Medienberichten zufolge rund 65 Prozent der Anteile an dem Augsburger Trägerraketenbauer.

Eigentümerstruktur und anstehende Geschäftszahlen

Die Eigentümerverhältnisse bei OHB SE sind derweil klar abgesteckt: Die Mehrheit am Unternehmen hält die Familie Fuchs. Der Finanzinvestor KKR agiert über die Orchid Lux HoldCo S.à r.l. als Minderheitsaktionär. Im Zuge einer Kapitalerhöhung im Juni fungierte KKR als Verkäufer von Bestandsaktien und reduzierte seinen Anteil auf rund 20 Prozent, wie der Halbjahresbericht mit Stichtag zum 6. August dokumentierte.

Wichtige fundamentale Impulse erwarten Anleger im kommenden Monat. OHB hat die Vorlage der Neunmonatszahlen 2026 sowie einen begleitenden Earnings Call für den 12. November angekündigt. Die Quartalsdaten dürften Aufschluss darüber geben, wie sich das Kerngeschäft angesichts des wachsenden Marktumfelds schlägt. Trotz des jüngsten Rücksetzers verzeichnet die Aktie seit Jahresanfang ein Kursplus von 44 Prozent.

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Diskussion zu OHB SE

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