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Symbolbild, KI-generiert

NASDAQ 100: Chartmarken im Blick

Der Index gab nach, während hohe Technologiequoten und die starke Konzentration auf KI-Werte die Anlegerstimmung prägen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • NASDAQ 100 verlor 0,71 Prozent
  • Halbleiteraktien standen unter Verkaufsdruck
  • Unterstützungen liegen bei 30.300 Punkten
  • Technologiegewichtung so hoch wie seit 2020 nicht

Der NASDAQ 100 startet mit Gegenwind in die Berichtssaison. Chipwerte stehen unter Druck, das Chartbild hat sich eingetrübt, und die Fondsmanager sind so stark in Technologie investiert wie seit Jahren nicht mehr.

Gewinnmitnahmen bei Chipwerten

Zum Wochenstart gab der Index um 0,71 Prozent auf 30.664,70 Punkte nach. Der S&P 500 verlor lediglich 0,06 Prozent, der Dow Jones legte sogar zu. Der Feiertag Columbus Day sorgte für dünne Impulse, der Anleihenmarkt blieb geschlossen.

Belastet haben vor allem anhaltende Gewinnmitnahmen bei Halbleitertiteln. Im frühen Handel am Dienstag setzte sich die Schwäche fort.

Die Lage im Nahen Osten und der Ölpreis bleiben im Blick. Die Ölpreise hatten zuletzt die Teuerung wieder angeschoben, entsprechend richten sich die Augen auf die Inflationszahlen zur Wochenmitte. Sie dürften auch den Kurs der Notenbank mitprägen.

Technik: SMA20 als Schwelle

Charttechnisch ist die Lage angeschlagen. Der Index fiel unter wichtige gleitende Durchschnitte. Solange er per Stundenschluss unter der 20-Stunden-Linie bei 30.644 Punkten bleibt, überwiegen die Abwärtsrisiken.

Die nächsten Unterstützungen liegen bei 30.300 und 30.280 Punkten. Darunter rückt die psychologische Marke von 30.000 Punkten in den Fokus, dort verläuft auch die 200-Tage-Linie im Vier-Stunden-Chart. Erholungen könnten bis etwa 30.833 Punkte reichen. Dort dürfte erneut Verkaufsdruck warten.

Anleger bleiben überzeugt

Die Stimmung unter professionellen Investoren ist allerdings weiter konstruktiv. Laut der Oktober-Umfrage der Bank of America ist die Übergewichtung von Technologiewerten so hoch wie seit August 2020 nicht mehr. Die Kassenquote liegt bei 3,9 Prozent und damit im Bereich eines Verkaufssignals nach der BofA-Kassenregel.

Als überfüllteste Position nennen die Befragten Halbleiter, 45 Prozent halten sie für den am stärksten gedrängten Trade. Als größtes Risiko gilt ein ungeordneter Anstieg der Anleihenrenditen, gefolgt von einer KI-Blase.

Index Radar verweist auf die Konzentration: Die zehn größten KI-Werte vereinen gut 40 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung. Das übertrifft den Höchststand des Tech-Sektors zur Dotcom-Blase.

Kurzfristig entscheidet sich die Richtung an zwei Punkten: Hält der Index die Zone um 30.300 Punkte, bleibt die 30.000er-Marke außer Reichweite. Gelingt dagegen ein Stundenschluss über 30.644 Punkten, rückt die 50-Stunden-Linie bei 30.833 Punkten ins Blickfeld.

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Diskussion zu NASDAQ 100

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.