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MorphoSys: Aktie rutscht nach Zahlen deutlich ins Minus

by T. Kapitalus

Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr sowie das zweite Quartal hat gestern Abend das Biotech-Unternehmen MorphoSys vorgelegt.

Den Umsatz konnte MorphoSys im ersten Halbjahr 2020 – vor allem aufgrund der Kooperationsvereinbarung und der damit verbundenen Vorauszahlung durch Incyte im ersten Quartal – kräftig auf rund 270 Mio. Euro steigern (1.HJ/2019: 48 Mio. Euro). Das EBIT sprang aus dem gleichen Grund von -29 Mio. Euro im 1.HJ/2019 auf 163 Mio. Euro. Mehr als verdreifacht hat sich durch die Einmalzahlung von Incyte auch die Liquiditätsposition des Unternehmens, die per 30. Juni 2020 bei 1,06 Mrd. Euro lag (31.12.2019: 357 Mio. Euro).

Nicht ganz so rosig fiel das Ergebnis im zweiten Quartal aus, denn hier gab es keine Sonderzahlung, zudem drücken Kosten für Forschung und Entwicklung kräftig auf das Ergebnis. Deshalb rutschte das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von April bis Juni 2020 auf -50 Mio. Euro ab (Q2/2019: -6 Mio. Euro). Der Konzernfehlbetrag vervielfachte sich (von 5,9 Mio. Euro in Q2/2019) auf 53 Mio. Euro.

Trotz der schwächeren Zahlen im zweiten Quartal bleibt der MorphoSys-Vorstand weiter zuversichtlich, die bislang kommunizierten Jahresziele zu erreichen. Der Umsatz soll demnach zwischen 280 und 290 Mio. Euro liegen, das EBIT irgendwo zwischen -15 und +5 Mio. Euro landen.

Die Anleger reagieren sehr verhalten auf die vorgelegten Zahlen, vor allem das zweite Quartal hat offensichtlich einige der sehr hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen können. Die im MDAX und TecDAX gelisteten MorphoSys-Aktien fallen heute als jeweils schwächster Indexwert 4,4 Prozent auf 110,80 Euro. Das Bild hellt sich allerdings etwas auf, wenn man auf die längerfristige Kursperformance blickt: Denn in den letzten drei Monaten konnten die Papiere bereits 21 Prozent zulegen, auf 12-Monatssicht liegen Anleger immer noch 11 Prozent im Plus.

Bildquelle: Pixabay

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