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Symbolbild, KI-generiert

GomSpace: 31 Prozent Minus in 30 Tagen

GomSpace verliert in nur einem Monat fast ein Drittel seines Wertes. Anleger warten nun auf die Auslieferung von 18 Satelliten bis Ende Juni.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verliert 31 Prozent in 30 Tagen
  • RSI nähert sich überverkaufter Zone
  • Auslieferung von 18 Satelliten geplant
  • Umsatzziel von 640 Mio Kronen für 2026

GomSpace steht unter massivem Verkaufsdruck. Innerhalb von nur 30 Tagen verlor das Papier fast 31 Prozent an Wert. Marktteilnehmer blicken nun gespannt auf die operative Umsetzung der vollen Auftragsbücher.

Der Kurs notiert aktuell bei 1,37 Euro. Damit liegt die Aktie rund 21 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 1,73 Euro. Dieser Wert dient derzeit als technischer Widerstand.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) nähert sich mit 33,0 der überverkauften Zone. Anleger beobachten nun, ob der Kurs über dem Vorjahrestief von 0,90 Euro stabil bleibt. Zum 52-Wochen-Hoch fehlt aktuell fast die Hälfte des Wertes.

Meilenstein im zweiten Quartal

Operativ steht GomSpace vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Im zweiten Quartal plant das Unternehmen die Auslieferung von 18 Satelliten. Dieser Auftrag für einen europäischen Kunden hat ein Volumen von rund 19,5 Millionen Euro.

Parallel dazu treibt GomSpace das Joint Venture „UASAT“ voran. Das Projekt mit einem ukrainischen Partner soll staatliche Kommunikationslösungen ermöglichen.

Hierbei geht es um EU-Garantien über 140 Millionen Euro. Hinzu kommen Zuschüsse in Höhe von 21 Millionen Euro. Diese Mittel sollen die Breitband-Konstellation finanzieren.

Fokus auf nationale Sicherheit

Für das Jahr 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz von bis zu 640 Millionen Schwedischen Kronen an. Die EBITDA-Marge soll zwischen 5 und 12 Prozent liegen. Der freie Cashflow bleibt jedoch voraussichtlich negativ.

GomSpace setzt verstärkt auf Regierungsaufträge im Verteidigungssektor. Ein Beispiel ist die Forschung für militärische Satellitenkonzepte der Europäischen Verteidigungsagentur. Solche Verträge sind entscheidend für die langfristige Profitabilität.

Der Fokus liegt nun auf der Auslieferung der 18 Satelliten bis Ende Juni. Dieser Erfolg ist die Voraussetzung für die Erreichung der Finanzziele 2026.

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