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GomSpace-Aktie: Übernahme-Drama eskaliert!

Aktionäre des schwedischen Raumfahrtunternehmens GomSpace Group stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Der größte Einzelaktionär, The Hargreaves Family No. 14 Settlement, zwingt sie mit einem Pflichtangebot an den Verhandlungstisch. Doch der Vorstand warnt eindringlich vor einer Annahme – das Angebot liegt deutlich unter den jüngsten Handelskursen.

Massive Abwertung sorgt für Zündstoff

Das am 29. August vorgelegte Angebot sieht einen Kaufpreis von nur 6,86 Schwedischen Kronen je Aktie vor. Dieser Preis stellt einen massiven Abschlag dar:

  • 35,6% unter dem Schlusskurs vom 13. August (10,66 SEK)
  • 44,5% unter dem 20-Tage-Durchschnittskurs von 12,35 SEK

Für Aktionäre bedeutet dies eine klare Abwertung ihrer Beteiligung. Kein Wunder also, dass der Vorstand zur Ablehnung rät.

Hargreaves erhöht Druck – aber warum?

Das Pflichtangebot wurde ausgelöst, nachdem Hargreaves seine Beteiligung durch eine gerichtete Kapitalerhöhung auf 41,27% erhöht hatte. Interessant: Trotz des Zwangsangebots betont Hargreaves, nicht die vollständige Übernahme des Unternehmens anzustreben.

Stattdessen will der Großaktionär GomSpace lediglich als langfristiger Hauptinvestor unterstützen. Egal wie das Angebot ausgeht – Hargreaves plant, bedeutender Aktionär zu bleiben.

Nasdaq schreitet ein

Als Reaktion auf das Übernahmeangebot hat Nasdaq Stockholm den GomSpace-Aktien am 3. September Beobachtungsstatus verliehen. Diese Maßnahme soll Transparenz während sensibler Übernahmephasen gewährleisten.

Der Vorstand warnt zudem vor möglichen Liquiditätsproblemen: Sollte Hargreaves durch das Angebot zusätzliche Aktien erwerben, könnte der Handel der verbleibenden Streubesitz-Aktien deutlich erschwert werden.

Die Annahmefrist läuft noch bis zum 23. September. Bis dahin müssen GomSpace-Aktionäre entscheiden: Nehmen sie die massive Abwertung hin oder setzen sie auf eine bessere Zukunft ohne Verkauf?

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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