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Symbolbild, KI-generiert

Fujikura Aktie: Kursziel fast 7.000 Yen

Fujikura-Aktie zeigt extreme Volatilität, während Analysten auf KI-getriebene Nachfrage setzen und das Kursziel anheben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wöchentlicher Kursverlust von elf Prozent
  • Analysten raten mehrheitlich zum Kauf
  • Künstliche Intelligenz treibt Nachfrage
  • Quartalszahlen im August erwartet

Starke Kaufempfehlungen auf der einen Seite. Extreme Kursschwankungen auf der anderen. Bei Fujikura klaffen Analystenmeinungen und Marktrealität derzeit weit auseinander. Der japanische Hersteller von Glasfaserkabeln erlebt wilde Handelstage. Am Freitag erholte sich das Papier um gut vier Prozent. Der Schlusskurs lag bei 29,27 Euro. Dennoch verbuchte die Aktie auf Wochensicht ein Minus von elf Prozent.

Ein Blick auf den Monatsverlauf zeigt das wahre Ausmaß der Schwankungen. Hier steht weiterhin ein Plus von zehn Prozent. Das Papier wechselt rasant die Richtung. Auf scharfe Kursgewinne folgen schnell brutale Abverkäufe. Die annualisierte Volatilität liegt bei extremen 135 Prozent. Der RSI-Wert von 47 signalisiert indes eine Pattsituation. Der Wert ist weder überkauft noch überverkauft.

Analysten heben die Ziele an

Marktexperten lassen sich von den Turbulenzen nicht abschrecken. Im Gegenteil. Die Konsensbewertung auf der Plattform Minkabu lautet mehrheitlich auf „Strong Buy“. Das durchschnittliche Kursziel stieg kürzlich auf fast 7.000 Yen. Das entspricht einem Kurspotenzial von rund 29 Prozent. Als Haupttreiber gilt die künstliche Intelligenz. Betreiber riesiger Rechenzentren bestellen massenhaft optische Bauteile. Das treibt die Gewinnerwartungen für das Unternehmen nach oben.

Unter Privatanlegern spaltet das Papier die Gemüter. Eine aktuelle Umfrage auf Yahoo Finance Japan zeigt ein zerrissenes Bild. Rund 48 Prozent der Befragten raten stark zum Kauf. Knapp ein Viertel wartet lieber ab. Etwa 20 Prozent positionieren sich sogar bärisch. Diese Spaltung spiegelt die Nervosität nach der rasanten Rally wider.

Fokus auf US-Kunden

Anfang August legt das Management die nächsten Quartalszahlen vor. Dann erwarten Investoren handfeste Beweise für den Auftragseingang. Im Zentrum stehen dabei die großen US-Technologiekonzerne. Sie sind der wichtigste Motor für das Glasfasergeschäft von Fujikura. Hält die Nachfrage aus den Rechenzentren an, stützt das die bullischen Analystenziele. Bis dahin bleibt die Aktie jedoch extrem anfällig für schnelle Richtungswechsel.

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