Ausbau des Software- und Wartungsgeschäfts
DroneShield treibt die Monetarisierung seiner im Feld befindlichen Hardware über regelmäßige Serviceeinnahmen voran. Am 1. Oktober startete der Anbieter von Systemen zur Drohnenabwehr sein globales Angebot Mission Ready Services. Das Paket bündelt Software-Updates, digitale Schulungsprogramme, technischen Kundendienst sowie den Zugriff auf das unternehmenseigene Access Portal in einem jährlichen Abonnementmodell.
Grundlage für dieses Angebot bildet eine wachsende Gerätebasis. Nach Unternehmensangaben sind weltweit bereits mehr als 4.100 softwarefähige Geräte von DroneShield bei Kunden im Einsatz. Mit dem Servicepaket zielt das Unternehmen darauf ab, den bestehenden Kundenstamm über den Erstkauf hinaus an das eigene System zu binden.
Die Ergänzung des Hardware-Verkaufs um wiederkehrende Erlöse adressiert ein bekanntes Strukturmerkmal der Rüstungsbranche. Während Neuanschaffungen durch Behörden und Streitkräfte von teils langwierigen Budgetzyklen abhängen, bieten fortlaufende Dienstleistungen eine stetigere Basis. Das in die Plattform integrierte Access Portal wurde am 7. Oktober zudem mit dem australischen Good Design Award ausgezeichnet.
Rahmenvertrag und Wettbewerb in den USA
Parallel zum Ausbau des Dienstleistungsbereichs bleibt das US-Geschäft der zentrale operative Bezugspunkt. Die Aufnahme in ein Beschaffungsprogramm der US-Streitkräfte erfolgte vor gut einer Woche, seither verlor die Aktie 8,3 Prozent. Die Rahmenvereinbarung für das Projekt Domestic Shield umfasst ein maximales Gesamtvolumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar über eine Laufzeit von drei Jahren.
Eine solche Vereinbarung garantiert allerdings noch keine festen Bestellungen. Sie berechtigt DroneShield dazu, innerhalb des Programms um konkrete Abrufe zu konkurrieren. Wie das Unternehmen ankündigte, werden wesentliche Aufträge unter dieser Vereinbarung bei Erteilung separat veröffentlicht.
Medienberichten zufolge liegt die Obergrenze für das Gesamtprogramm über zehn ausgewählte Unternehmen bei 4,15 Milliarden US-Dollar. Davon sind bisher rund 50 Millionen US-Dollar gebunden.
Personalie und Entwicklung an der Börse
Neben den operativen Schritten meldete das Unternehmen auch eine personelle Veränderung. Candice Driver übernahm am 6. Oktober das Amt als Joint Company Secretary von Carla Balanco. Paul Cenoz verbleibt in seiner Funktion als Joint Company Secretary und General Counsel.
Am Aktienmarkt zeigte sich das Papier zuletzt stabilisiert. Im heutigen Handel verzeichnete die DroneShield-Aktie ein Kursplus von 0,7 Prozent auf 1,01 Euro.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 9. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
