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Symbolbild, KI-generiert

DroneShield Aktie: Startet Abo-Service Mission Ready

Mehr als 4.100 Geräte bilden die Basis für DroneShields neues Serviceangebot; der US-Rahmenvertrag sichert noch keine Bestellungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mission Ready Services seit 1. Oktober verfügbar
  • Mehr als 4.100 Geräte weltweit im Einsatz
  • US-Rahmenvertrag ermöglicht Wettbewerb um Abrufe
  • Aktie steigt im heutigen Handel um 0,7 Prozent

Ausbau des Software- und Wartungsgeschäfts

DroneShield treibt die Monetarisierung seiner im Feld befindlichen Hardware über regelmäßige Serviceeinnahmen voran. Am 1. Oktober startete der Anbieter von Systemen zur Drohnenabwehr sein globales Angebot Mission Ready Services. Das Paket bündelt Software-Updates, digitale Schulungsprogramme, technischen Kundendienst sowie den Zugriff auf das unternehmenseigene Access Portal in einem jährlichen Abonnementmodell.

Grundlage für dieses Angebot bildet eine wachsende Gerätebasis. Nach Unternehmensangaben sind weltweit bereits mehr als 4.100 softwarefähige Geräte von DroneShield bei Kunden im Einsatz. Mit dem Servicepaket zielt das Unternehmen darauf ab, den bestehenden Kundenstamm über den Erstkauf hinaus an das eigene System zu binden.

Die Ergänzung des Hardware-Verkaufs um wiederkehrende Erlöse adressiert ein bekanntes Strukturmerkmal der Rüstungsbranche. Während Neuanschaffungen durch Behörden und Streitkräfte von teils langwierigen Budgetzyklen abhängen, bieten fortlaufende Dienstleistungen eine stetigere Basis. Das in die Plattform integrierte Access Portal wurde am 7. Oktober zudem mit dem australischen Good Design Award ausgezeichnet.

Rahmenvertrag und Wettbewerb in den USA

Parallel zum Ausbau des Dienstleistungsbereichs bleibt das US-Geschäft der zentrale operative Bezugspunkt. Die Aufnahme in ein Beschaffungsprogramm der US-Streitkräfte erfolgte vor gut einer Woche, seither verlor die Aktie 8,3 Prozent. Die Rahmenvereinbarung für das Projekt Domestic Shield umfasst ein maximales Gesamtvolumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar über eine Laufzeit von drei Jahren.

Eine solche Vereinbarung garantiert allerdings noch keine festen Bestellungen. Sie berechtigt DroneShield dazu, innerhalb des Programms um konkrete Abrufe zu konkurrieren. Wie das Unternehmen ankündigte, werden wesentliche Aufträge unter dieser Vereinbarung bei Erteilung separat veröffentlicht.

Medienberichten zufolge liegt die Obergrenze für das Gesamtprogramm über zehn ausgewählte Unternehmen bei 4,15 Milliarden US-Dollar. Davon sind bisher rund 50 Millionen US-Dollar gebunden.

Personalie und Entwicklung an der Börse

Neben den operativen Schritten meldete das Unternehmen auch eine personelle Veränderung. Candice Driver übernahm am 6. Oktober das Amt als Joint Company Secretary von Carla Balanco. Paul Cenoz verbleibt in seiner Funktion als Joint Company Secretary und General Counsel.

Am Aktienmarkt zeigte sich das Papier zuletzt stabilisiert. Im heutigen Handel verzeichnete die DroneShield-Aktie ein Kursplus von 0,7 Prozent auf 1,01 Euro.

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Diskussion zu DroneShield

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

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