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Symbolbild, KI-generiert

DroneShield Aktie: Ord Minnett hebt Kursziel auf 1,60 Dollar

Steigende Ölpreise und Renditen belasteten den Kurs; zugleich meldete DroneShield neue Softwareangebote und eine US-Beschaffungsqualifikation.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verlor 2,7 Prozent
  • Abonnement für Softwaredienste eingeführt
  • US-Rahmenprogramm umfasst bis zu 500 Millionen Dollar
  • Ord Minnett hob Kursziel auf 1,60 Australische Dollar

Die Aktie von DroneShield verzeichnete gestern einen Rückgang von 2,7 Prozent auf einen Schlusskurs von 1,01 Euro. Der Verkaufsdruck entstand vor dem Hintergrund eines spürbar schwächeren Marktumfelds an den australischen Börsen. Steigende Ölpreise und anziehende weltweite Anleiherenditen belasteten die Aktienkurse auf breiter Front. Eine unternehmensspezifische Ursache für die Kursverluste des Tages lag nicht vor.

Die Kursbewegung spiegelt die gedrückte Stimmung an den internationalen Finanzmärkten wider. Wachstums- und Technologieunternehmen geraten bei steigenden Renditen erfahrungsgemäß unter Druck. DroneShield konnte sich diesem übergeordneten Abwärtssog nicht entziehen, obwohl das Unternehmen in den vergangenen Tagen mehrere operative Fortschritte gemeldet hatte.

Software und digitale Plattformen im Fokus

Am 1. Oktober führte der Spezialist für Drohnenabwehr das Angebot Mission Ready Services ein. Das weltweit verfügbare, jährlich verlängerbare Abonnement kombiniert Software-Updates, E-Learning und technischen Support. Nach Unternehmensangaben befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 4.100 softwarefähige DroneShield-Geräte im Einsatz.

Am Mittwoch gab die Gesellschaft zudem bekannt, dass das konzerneigene Access Portal mit einem Australian Good Design Award in der Kategorie Service Design ausgezeichnet wurde. Prämiert wurde die digitale Benutzeroberfläche für Kundensupport und Produktzugang.

Operative Weichenstellungen und institutionelle Verschiebungen

Auf personeller Ebene gab es am Dienstag eine Neubesetzung im Management: Candice Driver übernahm das Amt als Joint Company Secretary von Carla Balanco, während Paul Cenoz weiterhin als Joint Company Secretary im Amt bleibt. Strategisch bedeutsam ist vor allem ein Erfolg in den Vereinigten Staaten.

Vor gut einer Woche qualifizierte sich DroneShield für das dreijährige JIATF-401 Domestic Shield IDIQ-Beschaffungsprogramm mit einem Maximalvolumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar. Die Vereinbarung stellt einen Rahmenvertrag dar, über den sich das Unternehmen um künftige Arbeitsaufträge bewerben kann, bedeutet jedoch noch keinen garantierten Auftragswert in dieser Höhe.

Medienberichten zufolge reagierte das Analysehaus Ord Minnett am 1. Oktober auf die jüngsten Entwicklungen, hob das Kursziel von 1,50 auf 1,60 Australische Dollar an und stufte die Aktie auf „Hold“ hoch. Gleichzeitig zeigten Pflichtmitteilungen Veränderungen im Kreis der Großinvestoren.

Citigroup Global Markets Australia und verbundene Einheiten unterschritten mit Wirkung zum 6. Oktober die Meldeschwelle für wesentliche Beteiligungen.

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