Der australische Drohnenabwehrspezialist DroneShield setzt den personellen Umbau an seiner Führungsspitze fort. Mit Wirkung zum heutigen Dienstag übernimmt Candice Driver die Position als Joint Company Secretary. Sie tritt die Nachfolge von Carla Balanco an und verantwortet künftig unter anderem die formellen Mitteilungen an die australische Börse gemäß ASX Listing Rule 12.6.
Driver wechselt von Regal Partners zu DroneShield. Dort war sie seit Februar 2023 als Company Secretary tätig, ehe sie ihre Funktion am vergangenen Freitag niederlegte. Die Managerin bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in ihre neue Aufgabe ein und wird künftig an der Seite von General Counsel Paul Cenoz arbeiten.
Weitreichende Neuordnung der Führungsgremien
Die Verpflichtung fügt sich in eine grundlegende Neuordnung der Führungsebenen ein. Binnen der vergangenen sechs Monate durchlief das Unternehmen einen weitreichenden Wechsel in der personellen Aufstellung. Neben einem neuen Chairman sowie zwei unabhängigen Direktoren im Verwaltungsrat wurde die operative Führung mit CEO Angus Bean neu ausgerichtet. Zudem ist die Neubesetzung des Finanzvorstandspostens angekündigt.
Mit den Neubesetzungen passt das Unternehmen seine Governance-Strukturen an das veränderte Unternehmensumfeld an. Eine lückenlose und regelkonforme Kapitalmarktkommunikation spielt bei Technologie- und Rüstungsanbietern eine zentrale Rolle, um die steigenden regulatorischen Pflichten bei internationalen Ausschreibungen verlässlich zu erfüllen.
Operatives US-Geschäft bildet den Hintergrund
Die personelle Neuausrichtung begleitet eine geschäftliche Phase, in der das US-Geschäft eine tragende Rolle einnimmt. DroneShield sicherte sich im Rahmen des Programms Domestic Shield einen Platz in einem mehrjährigen ID/IQ-Rahmenvertrag des US-Verteidigungsministeriums.
Dieser Kontrakt weist eine Ausgabenobergrenze von bis zu 500 Millionen US-Dollar über drei Jahre auf, garantiert dem Unternehmen jedoch weder feste Bestellungen noch abrufbare Umsätze.
Operativ sind Systeme der Baureihe DroneSentry-X bereits auf US-Militärfahrzeugen im Einsatz. Ergänzend dazu verfügt das Unternehmen über jährlich erneuerbare Serviceverträge zur Einsatzunterstützung. An der Börse schloss die Aktie gestern bei 1,10 Euro. Seit Jahresanfang steht ein Kursrückgang von 39 Prozent zu Buche.
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