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Symbolbild, KI-generiert

DroneShield Aktie: 33-Millionen-Deal mit US-Regierung

DroneShield erhält Großauftrag von US-Spezialeinheit, während Ermittlungen der australischen Finanzaufsicht den Aktienkurs drücken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • US-Auftrag über 33 Millionen Dollar
  • Umsatz vervierfacht sich 2025
  • ASIC-Ermittlungen belasten Aktie
  • Kurs nahe überverkauftem Bereich

Operativ läuft es für DroneShield auf Hochtouren. Die US-Regierung ordert Drohnenabwehr-Systeme im Wert von rund 33 Millionen US-Dollar. An der Börse herrscht indes Katerstimmung. Ein laufendes Verfahren der australischen Finanzaufsicht drückt massiv auf den Kurs.

Der neue Großauftrag der US-Spezialeinheit JIATF-401 teilt sich in zwei Projekte auf. Für 13,8 Millionen Dollar sichert das Unternehmen die südliche US-Grenze in Texas ab. Die Lieferung der Systeme erfolgt schrittweise über die kommenden neun Monate.

Ein zweiter Rahmenvertrag bringt zunächst 19,3 Millionen Dollar ein. Hierbei liefert DroneShield mobile und stationäre Abwehrsysteme und integriert auch Fremdsoftware. Mindestens 10 Millionen Dollar dieses Volumens fließen noch im laufenden Geschäftsjahr 2026 als Umsatz in die Kassen.

Starkes Wachstum, scharfe Beobachtung

Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 vervierfachte sich der Umsatz auf 216,55 Millionen Australische Dollar. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 3,52 Millionen Dollar — die Rückkehr in die schwarzen Zahlen nach einem Verlustjahr.

Parallel dazu ermittelt die australische Börsenaufsicht ASIC. Seit Mai prüfen die Behörden die Marktkommunikation und Aktienkäufe aus dem November 2025. Das Management sichert volle Kooperation zu. Die regulatorische Unsicherheit lastet spürbar auf dem Papier.

Chartbild tiefrot

Am Freitag schloss die Aktie bei 1,78 Euro. Auf Monatssicht summiert sich der Verlust damit auf über 23 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,65 Euro hat sich der Wert mittlerweile mehr als halbiert.

Wichtige charttechnische Marken sind gerissen. Der Kurs notiert deutlich unter der 50-Tage-Linie von 2,13 Euro und dem 200-Tage-Durchschnitt. Mit einem RSI von 36,3 nähert sich der Titel dem überverkauften Bereich.

Ab dem 8. Juni rückt wieder die Technologie in den Fokus. Beim „Gauntlet Phase II“-Event des US-Verteidigungsministeriums in Michigan testen 49 Unternehmen ihre Drohnen-Designs. Für DroneShield bietet das Manöver die direkte Bühne, um die Leistungsfähigkeit der eigenen Abwehrsysteme im Feld zu demonstrieren.

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