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Symbolbild, KI-generiert

Constellation Energy Aktie: PJM verschiebt Netzbeschaffung

Gewinnmitnahmen und die vertagte PJM-Beschaffung belasteten die Aktie trotz geplanter Reaktorinvestitionen von mehr als 4,3 Milliarden Dollar.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie fällt um 5,0 Prozent
  • FERC verschiebt PJM-Verfahren um fünf Monate
  • Google-Verträge laufen über 20 und 15 Jahre
  • Constellation plant Investitionen über 4,3 Milliarden Dollar

Nach einer kräftigen Kursrally geriet die Aktie von Constellation Energy gestern unter Druck. Gewinnmitnahmen und regulatorische Unsicherheiten führten zu einem Kursrückgang von 5,0 % auf 254,20 Euro. Anleger nutzten die jüngsten Kursgewinne für Verkäufe, nachdem zuvor neue Vereinbarungen für Auftrieb gesorgt hatten. Zugleich trübte eine Verzögerung bei der regionalen Netzplanung die Stimmung.

Rücksetzer nach Kursanstieg

Medienberichten zufolge ging der gestrige Rückgang vor allem auf Verkäufe zur Gewinnsicherung zurück. Zuvor hatte eine weitreichende Vereinbarung mit Google die Notierungen spürbar angetrieben. Marktteilnehmer nahmen diesen Anstieg zum Anlass, Gewinne einzustreichen.

Verstärkt wurde die Zurückhaltung am Markt durch regulatorische Entwicklungen im US-Stromsektor. Die Federal Energy Regulatory Commission hatte das von PJM Interconnection vorgeschlagene Beschaffungskonzept zur Netzabsicherung zwar grundsätzlich akzeptiert, das Verfahren jedoch für fünf Monate ausgesetzt.

Als neues Datum für das Inkrafttreten legte die Behörde den 28. Februar 2027 fest, verbunden mit dem Vorbehalt möglicher Rückabwicklungen und weiterer Verfahrensschritte. PJM setzte die geplante Beschaffung daraufhin nicht wie ursprünglich vorgesehen um. Diese Verzögerung sorgte für zusätzliche Verunsicherung bei Investoren im traditionellen Versorger- und Kraftwerksbereich.

Umfangreiche Pläne mit Google

Dem jüngsten Kursanstieg lag eine weitreichende vertragliche Vereinbarung zugrunde. Am Dienstag gaben Constellation Energy und Google eine auf 20 Jahre angelegte Stromabnahmevereinbarung bekannt. Der Vertrag soll den Ausbau von 890 MW an nuklearer Neukapazität ermöglichen. Erreicht werden soll dies über Leistungssteigerungen an elf bestehenden Reaktoreinheiten.

Parallel dazu vereinbarten beide Partner einen separaten Stromliefervertrag über 15 Jahre mit einem Volumen von 2.700 MW. Für die Modernisierung und den Ausbau der Reaktoren kündigte Constellation Energy Investitionen von mehr als 4,3 Milliarden $ an. Die Inbetriebnahme der ersten aufgerüsteten Einheit ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Die Transaktion unterstreicht das wachsende Interesse von Technologiekonzernen an langfristig gesicherter Energieversorgung für Rechenzentren. Trotz der langfristigen Wachstumsperspektiven dominierten gestern kurzfristige Marktfaktoren. Die Kombination aus raschen Kursgewinnen der Vortage und behördlichen Verzögerungen im Netzgebiet von PJM führte vorerst zu einer Konsolidierung der Notierungen.

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