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Symbolbild, KI-generiert

Coinbase Aktie: Michigan stoppt neue Sportkontrakte

Coinbase verbindet Deribit mit seiner Börse und einigt sich in Michigan auf Einschränkungen; die Bank of America erhöht ihr Kursziel.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verliert 3,8 Prozent
  • Deribit-Integration bei Coinbase abgeschlossen
  • Michigan-Einigung beschränkt neue Sportkontrakte
  • Bank of America hebt Kursziel an

Die Papiere von Coinbase gerieten am gestrigen Mittwoch unter spürbaren Verkaufsdruck. Im Umfeld deutlicher Verluste am gesamten Kryptomarkt sank die Aktie um 3,8 Prozent auf einen Schlusskurs von 158,66 Euro.

Auslöser der Branchenschwäche war ein Abrutschen des Bitcoin unter die Marke von 83.000 $. Zwangsbereinigungen von Positionen, steigende Ölpreise und anziehende US-Anleiherenditen drückten die Risikobereitschaft der Anleger im gesamten Sektor nach unten.

Ausbau der Handelsplattform nach Übernahme

Ungeachtet der Marktturbulenzen vermeldete das Unternehmen operative Fortschritte. Coinbase gab gestern bekannt, dass die Integration von Deribit abgeschlossen ist. Daraus geht nun die Coinbase Global Exchange hervor.

In den kommenden Wochen will der Handelsplatz neue Funktionen einführen. Geplant sind der Handel mit Optionen auf Deribit-Basis, Spot-Margin sowie vereinheitlichte Kundenportfolios. Zudem kündigte das Unternehmen an, das Angebot Coinbase Pro bis zum Jahresende wieder einzuführen.

Einigung mit Glücksspielbehörde in Michigan

Gleichzeitig muss sich das Institut mit regulatorischen Grenzen auseinandersetzen. Wie das Michigan Gaming Control Board gestern mitteilte, hat sich Coinbase Financial Markets mit der Behörde geeinigt.

Demnach verpflichtet sich die Tochtergesellschaft, Kunden im Bundesstaat Michigan keine neuen sportbezogenen Ereigniskontrakte mehr anzubieten. Bereits bestehende Positionen müssen die Kunden bis zum 10. Oktober auflösen. Im Hintergrund laufen dazu weiterhin entsprechende Rechtsmittelverfahren.

Analysten heben das Kursziel an

Rückenwind gab es vor wenigen Tagen von der Wall Street. Die Analysten der Bank of America hatten ihr Kursziel am Montag von 174 $ auf 203 $ heraufgesetzt und ihre Kaufempfehlung bestätigt.

Das Institut passte dabei seine Ergebniserwartungen für unterschiedliche Perioden an. Die Schätzungen für den Gewinn je Aktie im dritten Quartal sowie für das gesamte Jahr 2026 wurden nach unten korrigiert.

Für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 rechnet das Analysehaus hingegen mit besseren Werten und hob seine Prognosen an. Der gestrige Kursrutsch zeigt jedoch, wie stark das Papier kurzfristig an die allgemeine Stimmung am Krypto- und Zinsmarkt gebunden bleibt.

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