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Symbolbild, KI-generiert

Broadcom Aktie: Grenzenlose Möglichkeiten!

Broadcom präsentiert mit Taurus-Chip und Tomahawk-Switch die Architektur für KI-Rechenzentren und verdoppelt seinen KI-Umsatz. Das Unternehmen peilt 100 Milliarden Dollar Umsatz aus KI-Chips bis 2027 an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer 400G-Optik-Chip verdoppelt Bandbreite pro Lane
  • KI-Umsatz steigt im Quartal auf 8,4 Milliarden Dollar
  • OpenAI wird sechster Hyperscaler-Kunde für Custom-Chips
  • Aktienrückkäufe und Dividende belohnen Investoren

Broadcom liefert gerade auf mehreren Fronten gleichzeitig. Rekordquartalszahlen, ein neuer 400G-Optik-Chip und der weltweit erste 102,4-Tbps-Switch in Serienproduktion — das Unternehmen demonstriert auf der OFC 2026 in Los Angeles, dass es nicht nur Komponenten liefert, sondern die Architektur moderner KI-Rechenzentren mitgestaltet.

Taurus und Tomahawk: Zwei Meilensteine auf einmal

Im Mittelpunkt der Messe steht der neue Taurus BCM83640, ein optischer DSP auf 3-Nanometer-Basis mit 400G pro Lane. Der Chip ermöglicht 1,6-Terabit-Transceiver-Module und verdoppelt damit die Bandbreite pro optischer Lane gegenüber bisherigen Lösungen. Konkret bedeutet das: Ein einzelnes 1-HE-Rack-System kann künftig 102,4 Terabit pro Sekunde schalten. Erste Muster gehen bereits an ausgewählte Partner, die Massenproduktion ist für Ende 2026 geplant.

Kurz vor der Messe hatte Broadcom bereits den Tomahawk 6 in Serienproduktion geschickt — ebenfalls mit 102,4 Tbps und damit der schnellste Ethernet-Switch, der je in diesem Volumen ausgeliefert wurde. Beide Produkte zusammen bilden das Rückgrat für die nächste Generation von KI-Clustern im Gigawatt-Maßstab.

Zahlen, die das Bild abrunden

Das operative Fundament ist stark. Im ersten Fiskalquartal, das am 1. Februar endete, erzielte Broadcom einen Umsatz von 19,31 Milliarden Dollar — ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig: Der KI-Umsatz verdoppelte sich mehr als und erreichte 8,4 Milliarden Dollar, getrieben von Custom-AI-Acceleratoren und KI-Netzwerklösungen.

Für das zweite Quartal erwartet das Management 22 Milliarden Dollar Umsatz — deutlich über dem Analystenkonsens von 20,56 Milliarden Dollar. Die adjustierte Gewinnmarge soll bei 68 Prozent liegen, auch das über den Erwartungen.

Broadcom schüttete im ersten Quartal allein 10,9 Milliarden Dollar an Investoren aus: 3,1 Milliarden als Dividende, 7,8 Milliarden über Aktienrückkäufe. Der Vorstand genehmigte zusätzlich ein neues Rückkaufprogramm über 10 Milliarden Dollar sowie eine Quartalsdividende von 0,65 Dollar je Aktie, zahlbar am 31. März 2026.

Hyperscaler und das 100-Milliarden-Ziel

Hinter den Produkten stehen langfristige Kundenbeziehungen. Broadcom entwickelt Custom-Chips für fünf Hyperscaler-Kunden, darunter Alphabet und Meta. Auf dem Earnings Call Anfang März kam ein sechster hinzu: OpenAI.

CEO Hock Tan formulierte das Ziel klar: Allein aus KI-Chips soll Broadcom bis 2027 mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz erzielen. Beim aktuellen Wachstumstempo — KI-Netzwerkkomponenten sollen von 33 Prozent des KI-Umsatzes in Q1 auf 40 Prozent in Q2 steigen — ist das kein unrealistisches Szenario. Die Aktie notiert aktuell rund 20 Prozent unter ihrem Dezember-Hoch, was angesichts der operativen Dynamik eine interessante Ausgangslage schafft.

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