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Symbolbild, KI-generiert

Bitcoin: Hayes setzt auf Rettungspaket

Hayes erwartet nach einem möglichen Überangebot an Rechenleistung eine Rettungsaktion und sieht darin Chancen für Bitcoin.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hayes skizziert KI-Überinvestitionen und möglichen Crash
  • Bitcoin könnte überschüssige Liquidität aufnehmen
  • Flop-Start ist für 2027 vorgesehen
  • EIA erwartet 2027 höheren Stromverbrauch

Arthur Hayes hat eine klare These: Der KI-Boom endet im Überinvestment, in einem Crash und am Ende in einem Bailout. Davon soll Bitcoin profitieren. Der frühere BitMEX-Chef und heutige Investmentchef von Maelstrom skizzierte das Szenario auf einer Investmentkonferenz in Singapur.

Die These: Überbau, Crash, Rettung

Die Menschheit verschwende derzeit mehrere Billionen Dollar für den Bau von KI-Rechenzentren, sagt Hayes. Am Ende werde Rechenleistung „extrem billig und extrem reichlich“ sein. Jede große technologische Welle sei überbaut worden, danach seien Crash und Rettungsaktion gefolgt.

Bitcoin und andere Kryptowährungen würden in so einer Phase die überschüssige Liquidität aufsaugen. Er verweist auf die Zeit nach der Finanzkrise 2008. Sein Rat: Geduld.

Kritisch sieht Hayes vor allem die Abnehmer. SpaceX, OpenAI und Anthropic treiben die Nachfrage nach Rechenleistung, verdienen aber nach seiner Einschätzung kein Geld. Sobald die Rechenzentren fertig sind, dürften die Betreiber auf Bezahlung pochen. Das könnte Ende 2027 oder 2028 so weit sein. Die Gegenthese: KI wird in den nächsten zwölf Monaten so nützlich, dass die Anbieter profitabel werden.

Auf fallende Kurse zu wetten, hält Hayes trotzdem für keine gute Idee. Chiphersteller und Nvidia verdienten bereits Geld, die Frage sei nur, ob Anleger den richtigen Multiplikator auf deren künftige Gewinne zahlen.

Flop: Hayes‘ Wette auf KI-Agenten

Die Überkapazitäten sind zugleich die Grundlage seines neuen Krypto-Projekts. Flop soll ein Zahlungsnetzwerk für KI-Agenten werden und einen Spotmarkt für Rechenleistung schaffen. Wer GPUs bereitstellt und KI-Berechnungen übernimmt, erhält Flop-Token. Der Start ist für das erste Quartal 2027 geplant.

Agenten könnten eine Währung direkt in Rechenleistung umwandeln, argumentiert Hayes. Dann würden sie diese Währung auch nutzen.

Stromhunger als Realitätscheck

Dass der Bedarf real ist, zeigt die US-Energiebehörde EIA. Sie rechnet für 2026 und 2027 mit neuen Rekorden beim Stromverbrauch. Treiber sind Rechenzentren für KI und Kryptowährungen sowie die zunehmende Elektrifizierung. Für 2027 erwartet die Behörde knapp 4.356 Milliarden Kilowattstunden, nach einem Rekord von 4.195 Milliarden im Jahr 2025.

Hayes‘ Szenario hat damit einen konkreten Zeitrahmen: Ob das Angebot an Rechenleistung ab Ende 2027 die zahlungsfähige Nachfrage übersteigt, entscheidet nach seiner Logik über Crash und Bailout. Bis dahin ist es eine Wette auf Geduld.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.