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Axa Aktie: Growing Forward — reicht das?

JPMorgan stützt seine positive Axa-Einschätzung auf den Strategieplan; der Versicherer vereinbarte zudem einen Rückkauf eigener Aktien.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • JPMorgan bestätigt 52 Euro Kursziel
  • Aktienrückkauf bis 470,8 Millionen Euro vereinbart
  • AXA XL gründet US-Versicherungsgesellschaft
  • Haftpflichtgeschäft dort ab 2027 geplant

Die US-Bank JPMorgan traut den Papieren des französischen Versicherungskonzerns Axa weiterhin deutliche Kursgewinne zu. Die Einstufung beließ das Institut am Dienstag auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 52 Euro. Als wesentliche Stütze für diese Einschätzung heben die Analysten den aktuellen Strategieplan namens „Growing Forward“ hervor. Im heutigen Handel notiert der Titel bei 41,67 Euro, was einem Minus von 0,9 Prozent entspricht.

Der Versicherer setzt damit auf die konsequente Umsetzung seiner mittelfristigen strategischen Vorgaben, um das operative Geschäft in den Kernmärkten zu stärken. Neben der Ausrichtung der einzelnen Sparten spielen dabei vor allem Maßnahmen zur aktiven Steuerung des Kapitals eine tragende Rolle.

Aktienrückkauf und Ausbau des US-Geschäfts

Zur Vermeidung einer Verwässerung durch das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm Shareplan 2026 leitete das Unternehmen eine umfassende Kapitalmaßnahme ein. Axa schloss am 1. Oktober eine Vereinbarung über den Rückkauf und die anschließende Einziehung eigener Aktien im Volumen von maximal 470.800.000 Euro ab. Die Transaktionen am Markt sollen spätestens am 29. Oktober beendet sein.

Parallel dazu treibt der Konzern die Expansion im nordamerikanischen Markt voran. Die Konzerntochter AXA XL gründete hierfür die neue Gesellschaft AXA XL Excess & Surplus Lines Insurance Company, die sich gezielt an Großhandelsmakler in den USA richtet. Medienberichten zufolge plant das Unternehmen, die Zeichnung von neuem Haftpflichtgeschäft im sogenannten Excess-and-Surplus-Segment Anfang 2027 aufzunehmen.

Vertragsende beim Strafgerichtshof und Förderpreis

Veränderungen ergaben sich zum Monatswechsel auch bei internationalen Verträgen. Axa einigte sich mit dem Internationalen Strafgerichtshof darauf, die bestehende Krankenversicherungspolice mit Wirkung zum 1. Oktober zu beenden. Der Gerichtshof teilte mit, künftig auf einen anderen Anbieter zurückzugreifen. Laut Reuters begründete der Versicherer diesen Schritt mit Risiken, die sich aus der extraterritorialen Anwendung von US-Sanktionen ergeben.

Neben dem operativen Versicherungsgeschäft kündigte Axa am gestrigen Mittwoch zudem eine Initiative im gesellschaftlichen Bereich an. Mit der Schaffung des Claude Bébéar Grand Prize will das Unternehmen Organisationen fördern, die mit Jugendlichen arbeiten. Die öffentliche Abstimmung hierfür ist für den Zeitraum vom 12. Oktober bis zum 8. November vorgesehen, während die Bekanntgabe der Gewinner für den 3. Dezember geplant ist.

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Diskussion zu Axa

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

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