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Symbolbild, KI-generiert

Arafura Rare Earths Aktie: Southey scheidet nach Hauptversammlung aus

Nach fast acht Jahren im Board gibt Mark Southey den Vorsitz ab; Aktionäre stimmen im Oktober über den Vergütungsbericht ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Southeys Rücktritt nach der Versammlung
  • Hauptversammlung am 22. Oktober in Perth
  • Abnahmevertrag für bis zu 500 Tonnen jährlich verlängert
  • Aktie steigt am Handelstag um 1,4 Prozent

Bei Arafura Rare Earths rückt die personelle Weichenstellung an der Spitze des Führungsgremiums näher. Das Unternehmen steuert auf seine ordentliche Hauptversammlung zu, die am 22. Oktober 2026 in Perth stattfindet. Im Mittelpunkt steht dabei ein personeller Umbruch: Der Vorsitzende Mark Southey legt sein Amt nach der Versammlung nieder. Damit endet für Southey eine Amtszeit von fast acht Jahren im Board.

Vorbereitungen für das Aktionärstreffen in Perth

Für das Aktionärstreffen am 22. Oktober bietet die Gesellschaft ihren Anteilseignern sowohl eine persönliche als auch eine virtuelle Teilnahme an. Auf der Tagesordnung stehen neben der Vorlage der Finanzabschlüsse für das Geschäftsjahr 2026 auch eine beratende Abstimmung über den Vergütungsbericht.

Der angekündigte Rückzug vollzieht sich nach einer langjährigen Begleitung des Unternehmens. Southey stand dem Führungsgremium während zentraler Phasen der organisatorischen Entwicklung vor. Mit seinem Abschied nach der Hauptversammlung geht eine Ära zu Ende, in der wichtige Weichen für die künftige Ausrichtung gestellt wurden.

Vertragliche Vereinbarungen für Neodym und Praseodym

Medienberichten zufolge baute das Unternehmen vor rund zwei Wochen die vertragliche Basis mit Abnehmern aus. Arafura Rare Earths verlängerte einen verbindlichen Abnahmevertrag mit einem namentlich nicht genannten globalen Windturbinenhersteller. Die Vereinbarung sichert Lieferungen von bis zu 500 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid-Äquivalent pro Jahr.

Der Kontrakt läuft über fünf Jahre und enthält eine Option zur Verlängerung auf acht Jahre. Die Preisbildung ist an einen globalen seegestützten Index gekoppelt. An der Börse sorgte die Einigung zuletzt für wenig Entlastung: Seit der Bekanntgabe des erweiterten Vertrags vor rund zwei Wochen verzeichnete das Papier ein Minus von 5,6 Prozent.

Aktuelle Bewertung an den Handelsplätzen

Am heutigen Handelstag zeigt sich der Wert dagegen etwas erholt. Die Aktie notiert bei 0,1120 Euro, was einem Zuwachs von 1,4 Prozent entspricht. Damit beläuft sich der Börsenwert des Unternehmens aktuell auf 712,54 Millionen Euro.

Die Zusammenkunft der Anteilseigner im Oktober setzt damit den Schlusspunkt unter Southeys Zeit im Gremium. Für die Gesellschaft markiert die Versammlung den Übergang in eine neue Phase der Unternehmensführung.

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