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Symbolbild, KI-generiert

XRP: SWIFT deklassiert!

Ripples XRP-Technologie ermöglicht grenzüberschreitende Zahlungen zu 60 Prozent geringeren Kosten als SWIFT. Parallel bereitet ein unterstütztes Unternehmen ein Nasdaq-Listing vor.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kostenersparnis von 60 Prozent gegenüber SWIFT
  • Transaktionen in unter vier Sekunden abgeschlossen
  • Nasdaq-Listing für XRP-Vehikel geplant
  • Stabile Kursentwicklung bei sinkendem Börsenbestand

Jahrelang wurde Ripple als der designierte Nachfolger des veralteten SWIFT-Systems gehandelt. Neue Praxistests japanischer Banken untermauern diesen Anspruch nun mit harten Fakten. Während die Technologie im Hintergrund grenzüberschreitende Zahlungen drastisch verbilligt, baut das Ökosystem gleichzeitig eine direkte Brücke an die traditionelle Wall Street.

Effizienz in Zahlen

Aktuelle Daten der XRP Tokyo Konferenz belegen, dass grenzüberschreitende Zahlungen über das Netzwerk rund 60 Prozent günstiger abgewickelt werden als über traditionelle SWIFT-Routen. Die finale Abrechnung erfolgt dabei in weniger als vier Sekunden. Um diese Effizienz weiter auszubauen, erweitert Ripple seinen On-Demand Liquidity Service um zwölf neue Währungspaare. Diese zielen spezifisch auf die stark frequentierten Finanzkorridore zwischen Japan und Südostasien ab.

Sprung an die Nasdaq

Parallel zur technologischen Adaption reift die institutionelle Infrastruktur. Das von Ripple unterstützte Unternehmen Evernorth treibt eine Fusion mit einer Mantelgesellschaft voran. Ziel ist ein Nasdaq-Listing unter dem Ticker „XRPN“, um als groß angelegtes On-Chain-Treasury-Vehikel zu fungieren. Diese Entwicklung trifft auf handfeste Nachfrage: Allein in der vergangenen Woche flossen rund 120 Millionen US-Dollar netto in XRP-besicherte Anlageprodukte. Auch der an den Dollar gekoppelte Stablecoin RLUSD, der auf dem XRP-Ledger läuft, nähert sich einer Marktkapitalisierung von 1,4 Milliarden US-Dollar.

Sinkender Verkaufsdruck

Auf der Angebotsseite zeichnet sich derweil eine leichte Verknappung ab. Bis zum heutigen Freitag sanken die XRP-Reserven auf den Kryptobörsen auf etwa 2,74 Milliarden Token. Dieser Abfluss in private Wallets oder Cold Storage verringert das unmittelbar verfügbare Angebot. Entsprechend stabil präsentiert sich der Coin aktuell bei 1,36 US-Dollar und verbucht auf Wochensicht ein moderates Plus von 3,10 Prozent.

Die Schere zwischen zurückhaltenden Privatanlegern und akkumulierenden Großinvestoren öffnet sich damit weiter. Der nächste konkrete Katalysator steht bereits im Kalender: Ende April folgt die Ausarbeitung des „CLARITY Act“ im US-Kongress. Dieses Gesetzesvorhaben wird die regulatorischen Standards für XRP-basierte Zahlungssysteme in den Vereinigten Staaten verbindlich definieren.

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