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Wochengewinner DAX: Deutsche Lufthansa, Wirecard, Deutsche Bank

Der Kursaufschwung der letzten drei Wochen geht weiter: Der DAX, bereits in der Vorwoche mit einem Wochenplus von knapp 6 Prozent kräftig im Plus, legt in der abgelaufenen Handelswoche weitere 513 Punkte bzw. 4,6 Prozent auf 11.586 Punkte zu.

Getragen wurde der Aufschwung vor allem von Werten, die zuletzt besonders heftig unter die Räder gekommen sind. Die Top3 der DAX-Performer sind in der abgelaufenen Handelswoche Aktien der Lufthansa, Wirecard und der Deutschen Bank.

Deutsche Lufthansa: +13,7 Prozent auf 9,14 Euro

Trotz des kräftigen Kursverlustes von 6,5 Prozent am Freitag liegt das Wochenplus bei den Aktien der Deutschen Lufthansa immer noch bei knapp 14 Prozent, damit ist die Kranich-Airline der stärkste DAX-Wert der abgelaufenen Handelswoche.

Bis zur Wochenmitte beflügelten den Kurs Spekulationen um eine baldige Einigung auf ein milliardenschweres Rettungspaket, das die Airline durch die Krise bringen soll. Die Erholung wurde aber zum Wochenschluss jäh abgebremst, als der Aufsichtsrat der Gesellschaft seine Zustimmung zum Rettungspaket im Volumen von bis zu 10 Mrd. Euro vorerst vertagt hat. Zu groß erscheinen dem Aufsichtsgremium die Zugeständnisse, die die Lufthansa im Falle der Staatshilfen aufgrund der Auflagen der EU-Komission machen muss.

Wirecard:  +13,5 Prozent auf 94,56 Euro

Auf Erholungskurs befanden sich in der abgelaufenen Handelswoche auch die Aktien des Bezahlspezialisten Wirecard, nachdem die Papiere in den drei Wochen davor um mehr als 40 Prozent auf ihr Jahrestief bei 72 Euro (15. Mai) verloren hatten. Zu groß war die Enttäuschung der Anleger nach der Vorlage des Prüfberichts durch die Wirtschaftsprüfer von KPMG, mit dem eigentlich alle Vorwürfe von manipulierten Umsätzen und fragwürdigen Bilanzierungspraktiken ausgeräumt werden sollten. Als dann aber mehr Fragen als Antworten blieben, rutschten die Aktien kräftig ab. Außerdem sorgte die erneute Verschiebung der testierten Bilanz zu Wochenbeginn kurzfristig für Verwirrung.

Ab der Wochenmitte griffen Anleger aber wieder verstärkt zu und nutzten das inzwischen deutlich reduzierte Kursniveau zum Aufbau erster Positionen.

Deutsche Bank: +12,6 Prozent auf 7,53 Euro

Déjà-vu bei der Deutschen Bank: Denn die Aktien von Deutschlands größtem privaten Finanzinstitut belegten bereits in der Vorwoche Platz 3, und zwar exakt mit dem gleichen prozentualen Zuwachs wie in der jetzt abgelaufenen Handelswoche. Seit ihrem Jahrestief im Zuge der Coronavirus-Krise am 16. März bei 4,45 Euro konnten die Papiere inzwischen wieder ca. 70 Prozent zulegen.

Am Dienstag teilte Deutsche Bank-Chef Sewing auf einer Konferenz in New York mit, dass sich nach dem überraschend starkem Ergebnis im ersten Quartal die Dynamik beim Handel mit festverzinslichen Papieren und Währungen auch im April und Mai fortgesetzt hat. Aber, so Sewing weiter, wird die Coronakrise das Ergebnis der Bank im weiteren Jahresverlauf noch stärker belasten.

Den Anlegern war das vorerst egal, sie setzen weiter auf eine fortgesetzte Erholung und spekulieren auf die langfristige Trendwende, die Sewing auf der HV in der vorletzten Woche angekündigt hat.

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Bild von  Pixabay

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