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Symbolbild, KI-generiert

Waste Management Aktie: Insider-Verkäufe häufen sich

Mehrere Führungskräfte des Entsorgungskonzerns haben koordiniert Anteile veräußert, nachdem sie umfangreiche Boni erhalten hatten. Die Transaktionen folgen auf enttäuschende Quartalszahlen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Drei Manager verkaufen Anteile nach Bonus-Erhalt
  • Quartalszahlen verfehlen Analystenerwartungen
  • Transaktionen zur Deckung von Steuerpflichten
  • Aktie notiert mit hohem KGV von über 33

Ende Januar 2026 trennten sich gleich mehrere Führungskräfte von Waste Management von Aktien des Entsorgungsriesen. Die Verkäufe erfolgten koordiniert am 30. Januar – einen Tag nachdem die Manager umfangreiche Aktienpakete aus einem Performance-Bonus-Programm erhalten hatten.

Drei Manager, gleiches Muster

COO John J. Morris veräußerte 690 Aktien zu einem Preis von 219,49 Dollar und erlöste dabei rund 151.000 Dollar. Zeitgleich verkaufte Rafael Carrasco, zuständig für Unternehmensstrategie, ebenfalls exakt 690 Papiere zu Kursen zwischen 218,93 und 219,06 Dollar – ein nahezu identischer Erlös. SVP Operations Christopher P. DeSantis stieß 215 Anteile zu 218,85 Dollar ab, was ihm knapp 47.000 Dollar einbrachte.

Der Zeitpunkt war kein Zufall: Nur einen Tag zuvor, am 29. Januar, hatten alle drei Manager umfangreiche Aktienpakete aus dem 2014 Stock Incentive Plan erhalten. Morris bekam 16.481 Aktien im Wert von 3,73 Millionen Dollar, Carrasco 12.208 Papiere für 2,76 Millionen Dollar und DeSantis 1.373 Titel im Wert von 310.860 Dollar. Unmittelbar nach Erhalt der Boni veräußerten sie bereits Teile davon wieder – offiziell zur Deckung von Steuerverpflichtungen.

Schwache Quartalszahlen belasten

Die koordinierten Verkäufe fallen in eine Phase enttäuschender Geschäftsergebnisse. Im vierten Quartal 2025 verfehlte Waste Management die Analystenerwartungen: Der Gewinn je Aktie lag mit 1,93 Dollar knapp unter der Prognose von 1,95 Dollar. Noch deutlicher fiel die Umsatzverfehlung aus – statt erwarteter 6,39 Milliarden Dollar wurden nur 6,31 Milliarden Dollar erlöst.

Die Aktie notiert aktuell bei 222,03 Dollar und wird mit einem KGV von 33,12 bewertet. Die Marktkapitalisierung beträgt 89,57 Milliarden Dollar. Analysten sehen die Aktie in einer Spanne zwischen 200 und 285 Dollar – eine bemerkenswert breite Bewertungsspanne, die auf Unsicherheit hindeutet.

Nach den Transaktionen hält Morris noch 106.635 Aktien direkt sowie weitere 2.439 Anteile über einen 401(k)-Pensionsplan. Carrasco besitzt noch 22.891 Papiere, DeSantis 9.560. Die Insider-Verkäufe nach schwachen Quartalszahlen dürften bei Anlegern für Stirnrunzeln sorgen.

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