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Symbolbild, KI-generiert

Volatus Aerospace Aktie: Drohnen-Großauftrag!

Die Lieferantenqualifizierung ergänzt einen Fünfjahresvertrag über taktische Aufklärungsdrohnen und abgeschlossene Tests eigener Flugsteuerungssoftware.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zugang zu künftigen Beschaffungen der Streitkräfte
  • Fünfjahresvertrag mit bis zu C$25 Millionen
  • Erste Flugtests der V-Cortex-Software abgeschlossen
  • Quartalsumsatz durch Lieferverzögerungen belastet

Volatus Aerospace baut seine Präsenz im staatlichen Sicherheitssektor Kanadas weiter aus. Medienberichten zufolge wurde das Unternehmen am 21. September nach einem behördlichen Prüfverfahren als qualifizierter Lieferant für den Marktplatz der Defence Drone Initiative der kanadischen Regierung ausgewählt.

Die Einstufung ermöglicht dem Spezialisten für unbemannte Flugsysteme den direkten Zugang zu künftigen Beschaffungsvorhaben der Streitkräfte im Rahmen dieser Plattform.

Großauftrag der Streitkräfte bildet Fundament

Die Qualifizierung schließt an einen bedeutenden operativen Erfolg an. Vor rund zwei Wochen sicherte sich Volatus Aerospace einen Fünfjahresvertrag der kanadischen Regierung zur Lieferung von taktischen Aufklärungsdrohnen für die Streitkräfte des Landes. Das Rahmenabkommen für diese Low-Cost Tactical Intelligence, Surveillance and Reconnaissance UAS umfasst ein maximales Finanzvolumen von C$25 Millionen.

Die Vereinbarung sieht eine anfängliche Beschaffung von 100 Systemen vor. Darüber hinaus beinhaltet der Vertrag Optionen für bis zu 4.900 weitere Einheiten. Mit der ersten Auslieferung dieser Systeme wird im vierten Quartal 2026 gerechnet. Der Fünfjahresvertrag verschafft dem Unternehmen eine mehrjährige Planungsgrundlage im Verteidigungssektor.

Eigene Software und Quartalsentwicklung

Parallel zu den Vertriebserfolgen treibt Volatus Aerospace die Weiterentwicklung eigener Steuerungstechnologien voran. Das Unternehmen schloss erste Flugtests für den firmeneigenen V-Cortex AI Flight Controller sowie das zugehörige Autonomie-Betriebssystem ab.

Bei den Tests demonstrierte das System eine Navigation ohne Anbindung an globale Satellitennavigationssysteme (GNSS-denied). Bemerkenswert daran ist der Verzicht auf zusätzliche externe Sensoren oder externe Hochleistungsrechner, da die Software ausschließlich auf standardmäßige Bordsensoren zurückgreift.

Die operative Expansion trifft auf ein von Lieferengpässen geprägtes Umfeld. Für das zweite Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 8,4 Millionen Dollar.

Belastet wurde das Quartal durch Verzögerungen bei einem Rüstungsauftrag über 2,6 Millionen Dollar, die auf Unterbrechungen in den Lieferketten zurückgingen.

An den Finanzmärkten spiegeln sich die jüngsten Auftragserfolge in einer Stabilisierung wider. Im vorbörslichen Handel notiert die Aktie bei 0,3685 Euro und liegt damit 11 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 0,3305 Euro.

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