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Symbolbild, KI-generiert

Südzucker Aktie: CropEnergies zündet den Turbo!

CropEnergies und Spezialitäten stärken das Ergebnis, während das Zuckergeschäft Verluste verzeichnet und die Ernte schwächer ausfallen dürfte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Halbjahresüberschuss von 61 Millionen Euro
  • Operatives EBITDA steigt um 60 Prozent
  • CropEnergies erzielt 68 Millionen Euro EBITDA
  • Zuckerproduktion dürfte 2026 deutlich sinken

Der Mannheimer Zuckerproduzent Südzucker hat nach einem verlustreichen Vorjahr den Sprung zurück in die schwarzen Zahlen geschafft. Ein kräftiger Ergebnisanstieg im operativen Geschäft prägte die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2026/27, die bis Ende August liefen.

Am Kapitalmarkt sorgten die Resultate für Auftrieb: Der Aktienkurs stieg heute um 4,9 Prozent auf 12,48 Euro, nachdem das Papier gestern noch bei 11,90 Euro aus dem Handel gegangen war.

CropEnergies und Spezialitäten treiben operatives Ergebnis

Im ersten Geschäftshalbjahr erreichte der Konzernumsatz 4,19 Milliarden Euro und blieb damit nur knapp unter dem Vorjahreswert von 4,20 Milliarden Euro. Wesentlich deutlicher fiel die Erholung auf der Ertragsseite aus. Das operative EBITDA kletterte um 60 Prozent auf 303 Millionen Euro.

Unter dem Strich verbuchte Südzucker für das Halbjahr einen Überschuss von 61 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum war noch ein Fehlbetrag von 60 Millionen Euro angefallen. Zu diesem Umschwung trugen gesunkene Kosten sowie spürbare Zuwächse in mehreren Nebensegmenten bei.

Besonders das Bioethanolgeschäft zeigte eine dynamische Entwicklung. Die Sparte CropEnergies steigerte ihr operatives EBITDA auf 68 Millionen Euro, gestützt von höheren Ethanolpreisen. Auch das Spezialitätengeschäft legte zu und erwirtschaftete einen operativen Betriebsgewinn von 140 Millionen Euro.

Kernsparte Zucker dämmt Verluste ein

Das traditionelle Zuckersegment verharrt dagegen in den roten Zahlen, verzeichnete jedoch ebenfalls operative Fortschritte. Der Halbjahresverlust beim EBITDA verringerte sich auf minus 24 Millionen Euro. Der Spartenumsatz gab gleichzeitig auf 1,27 Milliarden Euro nach.

Für die laufende Kampagne 2026 zeichnen sich allerdings operative Belastungen ab. Wegen Hitze und Dürre sowie reduzierter Anbauflächen rechnet der Konzern mit einer deutlich geringeren Zuckererzeugung.

Ausblick bestätigt und Analysten zuversichtlich

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026/27 hält Südzucker an den Ende September angehobenen Zielen fest. Der Vorstand erwartet einen Konzernumsatz zwischen 8,3 und 8,7 Milliarden Euro. Beim operativen EBITDA peilt das Unternehmen eine Spanne von 540 bis 680 Millionen Euro an.

Die Analysten von mwb research sehen das Unternehmen auf Erholungskurs und bestätigten ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 17 Euro. Das Analysehaus verweist darauf, dass höhere Zuckerpreise ab dem kommenden Geschäftsjahr wieder stärker greifen könnten, während wetterbedingte Produktionsrisiken wie das Klimaphänomen El Niño in wichtigen Anbauländern das globale Angebot dämpfen dürften.

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