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Symbolbild, KI-generiert

SpaceX Aktie: Rivale Blue Origin plant Börsengang

Jeff Bezos hält einen späteren Börsengang für sinnvoll; New Glenn soll im Dezember nach dem Rückschlag wieder starten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bezos erwartet Börsengang in einigen Jahren
  • Blue Origin sammelte zehn Milliarden Dollar ein
  • New Glenn soll im Dezember wieder starten
  • SpaceX-Aktie schloss 2,5 Prozent niedriger

Jeff Bezos legt sich fest: Blue Origin wird „irgendwann“ an die Börse gehen. Für SpaceX, den dominierenden Konkurrenten im kommerziellen Raumfahrtgeschäft, rückt damit ein möglicher börsennotierter Wettbewerber in Sichtweite.

Bezos nennt einen Zeithorizont

„Ich denke, irgendwann wird Blue Origin einen Börsengang haben. Das wäre in einigen Jahren“, sagte Bezos in einem Interview auf Fox News. Es sei wahrscheinlich sinnvoll, dass das Unternehmen irgendwann börsennotiert sei. Marktbeobachter werten das als seine bisher klarste Andeutung eines Börsengangs.

Zuvor hatte Blue Origin erstmals externes Kapital eingesammelt, rund 10 Milliarden Dollar. Die Bewertung soll bei etwa 130 bis 140 Milliarden Dollar liegen. Bezos selbst hat nach eigenen Angaben seit der Gründung im Jahr 2000 rund 28 Milliarden Dollar in das Unternehmen gesteckt.

Aufholjagd mit Hindernissen

Blue Origin hält milliardenschwere Verträge mit der NASA und der US Space Force, darunter Arbeiten am Mondprogramm Artemis. Technisch hinkt der Konkurrent SpaceX jedoch hinterher. Eine Explosion auf der Startrampe bei einem Test im Mai warf das Programm der New-Glenn-Rakete zurück. Im Dezember soll die Rakete wieder fliegen.

SpaceX hat einen deutlichen Vorsprung, auch an der Börse. Der Konzern ging im Juni mit einem Rekordvolumen von 75 Milliarden Dollar aufs Parkett und wurde mit 1,77 Billionen Dollar bewertet. Die Aktie schloss zuletzt bei 167,61 Dollar, ein Minus von 2,5 Prozent. Nachbörslich zog sie leicht an.

Chip-Finanzierung belastet das Sentiment

Zusätzlich steht der Technologiesektor unter Druck. Dem Wall Street Journal zufolge wollen SpaceX, Broadcom und Oracle Kapital aufnehmen, um KI-Chips zu kaufen. Das nährt Sorgen, ob die erhofften Gewinne tatsächlich anfallen. Europäische Börsen dürften am Donnerstag leichter eröffnen, auch die steigenden Anleihenrenditen und der höhere Ölpreis belasten.

Konkret wird es bei Blue Origin im Dezember: Dann soll New Glenn nach der Explosion erstmals wieder starten. Ein Börsengang des Rivalen ist dagegen nicht vor einigen Jahren zu erwarten.

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Diskussion zu SpaceX

Felix Baarz

Felix Baarz arbeitet seit 2016 als Wirtschaftsjournalist und gehört zur Redaktion der YES Investmedia GmbH.Unter seinem Namen erscheinen auf Kapitalmarktexperten seit August 2026 Beiträge zu Analystenstimmen, Quartalszahlen und Übernahmen sowie Marktberichte zu DAX und europäischen Märkten.Quellen dieses Ressorts: Analystenstudien und Researchmitteilungen der Häuser, Quartals- und Geschäftsberichte, Angebotsunterlagen und Pflichtmitteilungen bei Übernahmen, Kurs- und Handelsdaten der Börsenplätze sowie Meldungen der Nachrichtenagenturen.Einordnung: Analystenurteile und Kursziele erscheinen als Aussage der jeweiligen Häuser, nicht als Bewertung der Redaktion. Kurs- und Unternehmensangaben geben den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder.