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Siemens Healthineers: 9,3% Gewinnrückgang im Q2

Die Aktie von Siemens Healthineers erreicht ein neues 52-Wochen-Tief. Analysten erwarten für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang, während die Abspaltung vom Mutterkonzern Siemens konkrete Formen annimmt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie markiert neues 52-Wochen-Tief
  • Quartalszahlen am 7. Mai erwartet
  • Analysten rechnen mit Gewinnrückgang
  • Siemens-Abspaltung schreitet voran

Siemens Healthineers rutscht am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Tief. Die Aktie notiert bei 35,29 Euro. Parallel dazu bereitet der Medizintechnikkonzern seinen Quartalsbericht vor. Auch die geplante Abspaltung vom Mutterkonzern Siemens nimmt konkrete Formen an.

Schwaches Quartal, starkes Gesamtjahr

Am 7. Mai präsentiert das Management die Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal. Analysten erwarten einen Gewinnrückgang. Der Konsens rechnet mit einem Ergebnis je Aktie von 0,51 Euro. Im Vorjahr wies das Unternehmen noch 0,56 Euro aus.

Der Umsatz dürfte derweil bei gut 5,9 Milliarden Euro stagnieren. Für das laufende Fiskaljahr bleibt der Markt deutlich optimistischer. Experten prognostizieren einen Jahresgewinn von 2,30 Euro je Aktie. Der Jahresumsatz soll auf knapp 24 Milliarden Euro steigen.

Siemens plant den Exit

Abseits der operativen Zahlen rückt die Aktionärsstruktur in den Fokus. Die Siemens AG konkretisiert den Zeitplan für die direkte Abspaltung ihrer Healthineers-Anteile. Aktionäre stimmen über diese Transaktion voraussichtlich im Februar 2027 ab.

Die Umsetzung folgt einem klaren Muster. Siemens-Anteilseigner erhalten die Papiere der Medizintechniktochter direkt in ihre Depots eingebucht. Die Folge: Siemens Healthineers agiert künftig völlig eigenständig am Kapitalmarkt. Das Mutterunternehmen berichtet von erheblichen Fortschritten bei der Trennung.

Analysten bleiben zuversichtlich

Viele Experten werten die geplante Eigenständigkeit positiv. Die Bank RBC belässt ihr Rating auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 55 Euro. An der Börse dominiert aktuell die Skepsis. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von rund 25 eine stark überverkaufte Aktie.

Die anstehenden Quartalszahlen liefern den nächsten Impuls. Marktbeobachter achten am Berichtstag besonders auf die Margenentwicklung im Bereich Imaging. Ebenso wichtig ist die Stabilisierung des Diagnostikgeschäfts in China. Liefert das Management hier keine positiven Signale, droht ein weiterer Test der aktuellen Tiefststände.

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