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Symbolbild, KI-generiert

Rockwell Automation Aktie: Offensive in Europa

Rockwell Automation eröffnet ein neues Flaggschiff-Center in Italien und präsentiert Studienergebnisse, die zeigen, wie führende Maschinenbauer Ausfallzeiten um 40 Prozent reduzieren können.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Eröffnung eines neuen Kundenerlebniszentrums in Bologna
  • Studie zeigt hohe Kosten durch ungeplante Ausfallzeiten
  • Führende Hersteller reduzieren Stillstandszeiten deutlich
  • Technologielücke und Fachkräftemangel als zentrale Hürden

Rockwell Automation eröffnet heute sein neues Bologna Customer Experience Center und verstärkt damit die Präsenz in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Parallel dazu veröffentlicht der US-Automatisierungskonzern eine Studie, die aufzeigt, wie führende Maschinenbauer ihre Ausfallzeiten um 40 Prozent reduzieren.

Neues Flaggschiff-Center in Bologna

Das neue Erlebnis- und Demonstrationszentrum in Bologna reiht sich neben den bestehenden Standorten in Milwaukee und Singapur als Flaggschiff für die EMEA-Region ein. Die Anlage richtet sich an Maschinenbauer und Endkunden aus Branchen wie Verpackung, Materialtransport, Prozessverarbeitung und Schwerindustrie.

„Hersteller in der gesamten EMEA-Region sehen sich mit einer Vielzahl von Herausforderungen in den Bereichen Technologie, Personal und Lieferkette konfrontiert“, erklärt Paolo Butti, regionaler Leiter für globale Industriekunden bei Rockwell Automation. Das Center solle Kunden dabei unterstützen, diese Herausforderungen in Wettbewerbsvorteile umzuwandeln.

Die Einrichtung gliedert sich in drei Bereiche: Ein Leadership-Bereich ermöglicht Fernzugriff und Live-Verbindungen zu Produktionsstätten. Im Technologie- und Proof-of-Concept-Bereich können Kunden Lösungen vor der vollständigen Implementierung testen – von digitalen Zwillingen über autonome mobile Roboter bis hin zu unabhängiger Cart-Technologie. Der Kompetenzbereich bietet technische Schulungen und Programme zur Personalentwicklung.

Studie zeigt massive Kostenunterschiede

Begleitend zur Center-Eröffnung präsentiert Rockwell Automation Ergebnisse einer Studie mit 500 Maschinenbau-Führungskräften aus 17 Ländern. Die Zahlen verdeutlichen die Dimension des Problems: Weltweit verursachen ungeplante Ausfallzeiten durchschnittlich Kosten von 92.000 Dollar pro Stunde. Die durchschnittliche Ausfallzeit beläuft sich auf 40 Stunden, was Gesamtkosten von 3,6 Millionen Dollar pro Vorfall bedeutet.

Führende Maschinenbauer schaffen es laut der Untersuchung, ihre Kunden innerhalb von 24 Stunden oder weniger wieder produktionsfähig zu machen – 40 Prozent schneller als der Durchschnitt. Diese Unternehmen nutzen fortschrittliche Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen, um Probleme frühzeitig zu erkennen und die Wiederherstellung zu beschleunigen.

Technologielücke als Hindernis

Die Studie identifiziert weitere Problemfelder: 29 Prozent der befragten Maschinenbauer geben an, dass der Mangel an geeigneter Technologie ein Hindernis für die Erreichung strategischer Ziele darstellt. Hohe Fluktuation und Fachkräftemangel zählen zu den fünf größten globalen Herausforderungen.

In manchen Regionen erreicht die Personalfluktuation 47 Prozent. Erfolgreiche Unternehmen begegnen diesem Problem, indem sie Expertise direkt in Maschinen und Arbeitsabläufe integrieren und so die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern reduzieren.

Rockwell Automation beschäftigt zum Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 26.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern. Die Aktie notiert an der New Yorker Börse unter dem Kürzel ROK.

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