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Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall Aktie: Vertragsstrafen wegen Rumänien-Verzug

Rheinmetall liefert Munition an die Ukraine, zahlt in Rumänien tägliche Strafen und fertigt neue Artilleriegeschosse.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie seit Jahresbeginn 36 Prozent niedriger
  • Mehrere Millionen Schuss an Ukraine geliefert
  • Tägliche Vertragsstrafen in Rumänien
  • Produktion neuer Geschosse bereits angelaufen

Die Aktie von Rheinmetall beendete den Handel am Freitag bei einem Schlusskurs von 986,60 Euro. Dies entspricht gegenüber dem Vortag einer Veränderung von minus 0,9 Prozent. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier damit eine Kursentwicklung von minus 36 Prozent.

Entwicklungen bei Challenger 3 und Munitionslieferungen

Medienberichten zufolge nutzt die britische Armee heute laufende Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg für die Weiterentwicklung des Kampfpanzers Challenger 3. Rheinmetall BAE Systems Land hatte im Jahr 2021 vom britischen Verteidigungsministerium einen Auftrag im Wert von $1 billion zur Modernisierung von rund 150 Challenger-2-Panzern erhalten.

Im Rahmen dieses Programms werden die Challenger-3-Panzer unter anderem mit einer 120mm-L55A1-Glattrohrkanone ausgestattet. Die geplante Auslieferung der modernisierten Kettenfahrzeuge wurde auf das Jahr 2027 verschoben.

Einem ukrainischen Bericht von heute zufolge hat Rheinmetall seit dem Beginn der umfassenden russischen Invasion mehrere Millionen Schuss Munition an die Ukraine geliefert.

Diese Lieferungen setzen sich aus 155-mm-Artilleriegeschossen, 35-mm-Flugabwehrmunition sowie Munition für Panzer und Mörser zusammen. Zusätzlich stellt Rheinmetall der Ukraine 35-mm-AHEAD-Munition für den Einsatz mit den Flugabwehrsystemen Skynex und Skyranger 35 zur Verfügung.

Vertragsstrafen in Rumänien und Fertigungsauftrag

Am Freitag teilte der rumänische kommissarische Verteidigungsminister Radu Miruță mit, dass Rheinmetall wegen Verzögerungen bei der Modernisierung rumänischer Flugabwehrsysteme täglich Vertragsstrafen in Höhe von Zehntausenden Euro zahlt. Der Staat Rumänien hatte dem Rüstungsunternehmen im Jahr 2024 insgesamt vier Systeme vom Typ Oerlikon-GDF-103 für Modernisierungsarbeiten übergeben.

Vor rund zwei Wochen erteilte ein internationaler Kunde Rheinmetall den Auftrag zur Lieferung einer niedrigen fünfstelligen Anzahl von 155-mm-Artilleriegeschossen. Der Auftragswert bewegt sich im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich; die Produktion der Geschosse ist bereits angelaufen und der Abschluss des Projekts ist für 2027 geplant.

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