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Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall: 5 Milliarden aus Rumänien-Programm

Rheinmetall profitiert von einem Milliarden-Rüstungsprogramm aus Rumänien und einer positiven Analystenbewertung. Der Aktienkurs legt deutlich zu.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Milliardenauftrag aus Rumänien winkt
  • Santander stuft Aktie hoch
  • Kurs legt über vier Prozent zu
  • Quartalszahlen am Donnerstag erwartet

Sieben von 15 geplanten Beschaffungsmaßnahmen — so viele Positionen soll Rheinmetall auf der Einkaufsliste des rumänischen Verteidigungsministeriums belegen. Das potenzielle Auftragsvolumen: über 5 Milliarden Euro. Kein Wunder, dass der DAX-Titel zum Wochenstart deutlich anzieht.

Rumäniens Milliardenprogramm als Katalysator

Rumänien plant im Rahmen des EU-Instruments SAFE massive Investitionen in seine Landesverteidigung. Das Gesamtprogramm umfasst rund 8,33 Milliarden Euro. Rheinmetall steht dabei für den Löwenanteil bereit.

Marktbeobachter werten die Nachricht als Beleg für die starke Stellung des Konzerns in Osteuropa. Spekulationen über eine Neuausrichtung der US-Militärstrategie in Europa verstärken den Effekt. Sollten amerikanische Truppen Mittelstreckenraketen aus Europa abziehen, müssten europäische Staaten stärker auf eigene Lösungen setzen — was Rheinmetall als integriertem Systemhaus nützt.

Santander stuft hoch, Kurs springt

Zusätzlichen Schub lieferte am Montag ein Upgrade der Santander-Analysten. Die Aktie stieg zeitweise um über 4 Prozent auf rund 1.396 Euro. Aktuell notiert das Papier bei 1.394 Euro — ein Plus von knapp 3 Prozent auf Wochensicht.

Die Erholung kommt nach einer langen Schwächephase. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie noch rund 13 Prozent im Minus. Das 52-Wochen-Hoch von fast 2.000 Euro liegt weit zurück.

Starker Auftragsbestand, nächste Prüfung am Donnerstag

Fundamental bleibt der Konzern in einer starken Position. Der Auftragsbestand schloss das vergangene Geschäftsjahr bei einem Rekordwert von 63,8 Milliarden Euro ab. Für 2026 peilt das Management einen Umsatz von bis zu 14,5 Milliarden Euro an — ein organisches Wachstum von 40 bis 45 Prozent.

Am kommenden Donnerstag, dem 7. Mai, legt Rheinmetall die Zahlen zum ersten Quartal vor. Im Fokus stehen die operative Marge, die für das Gesamtjahr bei rund 19 Prozent liegen soll, sowie der Cashflow. Wenige Tage später, am 12. Mai, stimmt die Hauptversammlung über die vorgeschlagene Dividende von 11,50 Euro je Aktie ab.

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