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Symbolbild, KI-generiert

Micron Technology Aktie: Abnahmeverträge auf 32 Milliarden gestiegen

Micron hat mehr als drei Viertel der geplanten Kapazität für 2027 gebunden; Goldman Sachs bleibt trotz höherem Kursziel neutral.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Liefervereinbarungen summieren sich auf 32 Milliarden Dollar
  • Über 75 Prozent der 2027-Kapazität gebunden
  • Goldman Sachs hebt Kursziel auf 1.250 Dollar
  • Quartalsdividende von 0,15 Dollar je Aktie beschlossen

Wie krisenfest ist das Wachstum des Halbleiterkonzerns Micron Technology? Eine Antwort liefern die vertraglich vereinbarten Abnahmezusagen der Kunden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, summieren sich die langfristigen Liefervereinbarungen des Speicherherstellers mittlerweile auf ein Volumen von 32 Milliarden $. Zudem sind bereits mehr als 75 Prozent der für das Geschäftsjahr 2027 geplanten Produktionskapazitäten fest gebunden.

Diese vertragliche Absicherung verschafft dem Konzern eine hohe Planungssicherheit. Noch im Juni hatte das Volumen der langfristigen Verträge bei 22 Milliarden $ gelegen. Der Zuwachs spiegelt den anhaltenden Bedarf an fortschrittlichen Speicherbausteinen wider. Kunden sichern sich ihre Kontingente damit weit im Voraus, um Engpässen in der eigenen Fertigung vorzubeugen.

Geteilte Meinungen unter den Analysten

An den Finanzmärkten stößt diese Ausgangslage auf unterschiedliche Bewertungen. Einzelne Analysehäuser hoben ihre Kursziele in Reaktion auf die jüngste Entwicklung auf bis zu 2.100 $ an. Deutlich vorsichtiger äußerten sich dagegen die Analysten von Goldman Sachs. Sie passten ihr Kursziel am Donnerstag zwar von 1.100 $ auf 1.250 $ an, beließen ihre Einstufung für das Papier jedoch bei „Neutral“.

Die Zurückhaltung begründet sich vor allem mit dem starken Kursanstieg der vergangenen Monate. Im europäischen Handel schloss die Aktie am gestrigen Montag bei 947,90 €. Seit dem Jahresanfang summieren sich die Kursgewinne damit auf 276 Prozent. Angesichts dieses Niveaus prüfen viele Marktteilnehmer genau, wie viel des künftigen Wachstums bereits im Kurs eingepreist ist.

Dividende und anstehende Termine

Neben dem operativen Ausbau beschloss das Unternehmen eine Bardividende für seine Anteilseigner. Die quartalsweise Ausschüttung beträgt 0,15 $ je Aktie. Als Stichtag für die Eintragung im Register ist der 14. Oktober 2026 vorgesehen. Die Auszahlung an die Aktionäre folgt schließlich am 29. Oktober 2026.

Parallel dazu stehen bei den Arbeitnehmervertretungen auf internationalen Märkten Gespräche an. Medienberichten zufolge ist für die Gewerkschaft im Werk Taichung ein Vermittlungstermin für den 22. Oktober angesetzt. Im Verwaltungsrat erhielten unterdessen mehrere Mitglieder turnusgemäß kleinere Aktienvergütungen. Die langfristig gefüllten Auftragsbücher liefern Anlegern vorerst das bestimmende Fundament für die kommenden Quartale.

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