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Symbolbild, KI-generiert

Kuya Silver: 350 Tonnen bis Ende 2026

Kuya Silver treibt das Bethania-Projekt mit Produktionssteigerung und umfangreichem Bohrprogramm voran. Die Aktie verliert trotz Fortschritten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Tägliche Förderung bei 100 Tonnen
  • Ziel von 350 Tonnen bis Jahresende
  • 20.000 Meter Bohrungen geplant
  • Camila-Übernahme in Prüfung

Kuya Silver setzt am Bethania-Projekt in Peru gleich an mehreren Fronten an. Der Silberentwickler will die Produktion hochfahren, parallel dazu läuft ein erweitertes Bohrprogramm. Für Anleger ist das eine klassische Aufbaugeschichte mit zwei Hebeln: mehr Output und mehr Ressourcennachweis.

Produktion soll spürbar steigen

Im Tagesgeschäft hat Bethania bereits den nächsten Schritt gemacht. Das Projekt erreichte Anfang 2026 eine Fördermenge von 100 Tonnen pro Tag und hielt dieses Niveau auch.

Das ist noch weit entfernt vom Zielbild des Unternehmens. Bis Ende 2026 will Kuya Silver auf 350 Tonnen pro Tag kommen. Gelingt der Hochlauf, würde Bethania deutlich stärker zur operativen Basis des Konzerns werden.

Bohrer kreisen auf Erweiterung

Hinzu kommt ein umfangreicher Explorationsschub. Für 2026 sind rund 20.000 Meter kombiniertem Untertage- und Oberflächen-Diamantbohren vorgesehen. Damit will das Unternehmen die bekannten Silberadern präziser abgrenzen und neue Ressourcen im Bethania-Distrikt erschließen.

Der Fokus liegt auf der Verlängerung bestehender mineralisierter Strukturen und auf hoch priorisierten Zielen. Das ist wichtig, weil ein Projekt in dieser Phase nicht nur Förderung braucht, sondern auch Substanz im Untergrund. Ohne zusätzliche Ressourcen bleibt das Wachstum schnell begrenzt.

Camila-Potenzial als nächster Baustein

Dazu kommt die mögliche Übernahme der Camila-Anlage. Kuya Silver arbeitet an Due Diligence und Unterlagen für diesen Schritt, der die Produktion in Peru vertikal integrieren könnte.

Genau darin liegt der strategische Reiz. Wer Erzförderung und Verarbeitung besser verzahnt, kann Kosten und Abhängigkeiten reduzieren. Noch ist das kein vollzogener Deal, aber die Richtung ist klar.

An der Börse kommt das gemischt an. Die Aktie notiert bei 0,56 Euro und hat heute 7,7 Prozent verloren. Auf Wochensicht steht ein Minus von 17,08 Prozent, seit Jahresbeginn sind es 20,25 Prozent. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 0,44 Euro bleibt mit 27,2 Prozent zwar deutlich positiv, zugleich zeigt ein RSI von 73,1 eine bereits heiße technische Lage.

Der operative Hebel liegt nun auf den nächsten Meilensteinen bei Bethania. Entscheidend wird, ob Kuya Silver den Hochlauf über die Marke von 100 Tonnen hinaus beschleunigt und das Bohrprogramm belastbare Erweiterungen liefert. Parallel rückt die mögliche Camila-Übernahme als zweiter Baustein in der Peru-Strategie nach vorn.

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