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Intershop: Kurseinbruch nach angekündigter Kapitalherabsetzung

Aktien des Anbieters von Shopsoftware, der Intershop Communication AG, brechen heute um rund 22 Prozent auf 0,65 Euro ein und sind damit einer der schwächsten Werte am deutschen Aktienmarkt.

Intershop meldet heute, das Vorstand und Aufsichtsrat ein Restrukturierungspaket für die Gesellschaft geschnürt haben, um  Intershop zum Cloud-Anbieter zu transformieren.

Neben verschiedenen Kostensenkungsmaßnahmen soll auf einer noch einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung den Aktionären der Vorschlag einer vereinfachten Kapitalherabsetzung gemacht werden. Zudem sind  weitere Finanzierungsmaßnahmen für 2020 geplant.

Die Umsetzung der geplanten Transformation wird mit zusätzlichen Kosten von ca. 1 Mio. Euro verbunden sein. Dafür müssen Rückstellungen gebildet werden, die in Verbindung mit dem bereits kürzlich bekannt gegebenen operativen Ergebnis von -4,6 Mio. Euro für die Zeit von Januar bis September 2019 zu einem Verlust des hälftigen Grundkapitals nach HGB führen. Aber das ist noch nicht alles. Denn weitere Verluste von rund 4,5 Mio. Euro werden sich bei nächsten Jahresabschluss aus der “voraussichtlich gebotenen Abwertung von Buchwerten des Anlagevermögens ergeben“.

Deshalb soll das Grundkapital von 42.582.492 Euro um 28.388.328 Euro auf 14.194.164 Euro zur Deckung der Verluste sowie zur Einstellung eines Teilbetrages in die Kapitalrücklage im Wege einer vereinfachten Kapitalherabsetzung herabgesetzt werden. Dazu werden drei alte Aktien zu einer neuen Aktie zusammengelegt.

Intershop-Aktionäre sind inzwischen allerhand Leid gewohnt, wie beispielsweise die kürzlich erfolgte Prognose-Herabsetzung für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres. Und immer wenn sie denken, viel schlimmer kann es nicht mehr kommen, werden sie leider eines Besseren belehrt. Bereits nach der Prognosesenkung rutschte der Kurs vor rund zwei Wochen erstmals seit 2015 wieder auf Pennystock-Niveau ab. Der Abwärtstrend beschleunigt sich heute kräftig und die Papiere entgehen vermutlich auch dann nicht dem Pennystock-Niveau, wenn das Kapital künstlich herabgesetzt wird. Bitter für all diejenigen, die den Aktien bislang die Treue gehalten und einen Turnaround geglaubt haben…

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Bildquelle: Pixabay

 

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